Fermentation – ein Stück Zuhause, das bis heute in meiner Küche lebt
Wenn Menschen heute über Fermentation sprechen, denken viele zuerst an Sauerkraut.
Für mich war Fermentation aber nie nur ein einzelnes Lebensmittel – sie war einfach da.
Ganz selbstverständlich. Teil des Alltags.
Ich bin mit Fermentation aufgewachsen.
Sauerkraut stand regelmäßig auf dem Tisch, Wasserkefir war bei uns zu Hause ganz normal.
Es wurde angesetzt, gewartet, probiert.
Nicht, weil es modern war, sondern weil man wusste, dass es gut tut.
Meine ersten eigenen Fermente
Als ich meine Lehre zur Köchin begonnen habe und mein erstes eigenes Geld verdient habe, wusste ich sofort, wofür ich es ausgeben möchte.
Nicht für Kleidung oder Dinge, sondern für meine Küche.
Ich habe mir als Erstes einen guten Mixer gekauft. Und einen Gärtopf. ( das ist ein Fermentation Gefäß aus ton was man vor allen früher hatte)
Diesen Gärtopf habe ich bis heute.
Er steht noch immer in meiner Küche und begleitet mich seit all den Jahren. Und in dem regelmäßig verscheiden Fermente vor sich hin fermentiern.

Über 14 Jahre Fermentation und ich lerne immer noch dazu
Ich fermentiere seit über 14 Jahren. Und trotzdem fühlt es sich bis heute nie gleich an.
Jedes Glas ist anders. Jede Jahreszeit bringt andere Bedingungen. Man riecht, hört, sieht und fühlt, was im Glas passiert.
Selbst fermentiertes Gemüse schmeckt nicht nur anders als gekauftes, es wirkt auch anders.
Man entscheidet selbst:
- welche Qualität die Zutaten haben
- wie intensiv der Geschmack sein soll
- wie lange etwas reifen darf
- welche Geschmack es wird
- welche Zutaten man verwendet
Fermentation und mein Weg zurück zur Gesundheit
Gemeinsam mit einer vollwertigen pflanzlichen Ernährung hat mir das Selberfermentieren geholfen, meinen Körper zu regenerieren. Nicht von heute auf morgen, sondern Schritt für Schritt.
Fermente haben meinen Darm unterstützt, mein Körpergefühl verändert und mir wieder Vertrauen in natürliche Prozesse gegeben. Und ja tatsächlich dabei geholfen meine Histaminintoleranz vollkommen zu heilen.
Fermente sind keine Wunderlösung sondern sind Teil des Ganzen.

Lebendige Lebensmittel brauchen Aufmerksamkeit
Fermentiertes Gemüse ist lebendig. Und alles, was lebt, braucht Achtsamkeit.
Wenn man nicht weiß, worauf man achten muss, kann ein Ferment kippen.
Deshalb ist Wissen hier so wichtig:
Wie riecht ein gutes Ferment?
Wann ist etwas normal – und wann nicht?
Wie schaffe ich Bedingungen, in denen mein Gemüse sicher haltbar wird?
Diese Dinge lernt man nicht aus einem Rezept allein.
Man lernt sie durchs Tun und eigene Erfahrungen machen.
Fermentation ist so viel mehr als Sauerkraut
Kohl war für mich nie das Ende, sondern der Anfang.
Ich fermentiere ganze Gerichte:
fermentierten Hummus
fermentiertes Ketchup
Saucen, Chutneys, Bohnen, Gurken
Gemüse, Obst, Pilze, Kräuter und so viel mehr....
Ich liebe es, kreativ zu sein. Rezepte zu entwickeln, die es so nirgends gibt.
Fermentation ist für mich Ausdruck von Kreativität, nicht Einschränkung.

Fermente im Alltag, ganz natürlich
Fermentation darf leicht sein und sie gehört zu mir so selbstverständlich ich esse tatsächlich täglich Fermente und mein Mann auch. Fermente sind lebendig sie sind voller Nähstoffe und so viel gutes für unseren Körper.
Ein Löffel fermentiertes Gemüse zum Essen. Ein Dressing mit Ferment.
Ein kleines Extra, das Mahlzeiten lebendig macht.
Warum Materialien eine so große Rolle spielen
Was viele unterschätzen:
Fermentation erzeugt Säure und Säure reagiert mit Materialien.
Plastik oder verzinkte Metalle gehören für mich nicht in die Fermentation.
Je natürlicher die Materialien, desto besser für das Ferment und für den Körper.
Aus genau diesem Grund haben mein Mann und ich lange gesucht, getestet und schließlich unser Fermentations-Set ohne Plastik zusammengestellt, das ich selbst täglich verwende und dem ich vollkommen vertraue.
Warum ich meine große Fermentations-Masterclass erschaffen habe
All das, was ich über Jahre gelernt habe, aus meiner Kindheit, aus der Küche, aus unzähligen Gläsern und aus meinen Fermentationskursen wollte ich weitergeben.
So ist meine Online-Masterclass
„Die Kunst der wilden Fermentation – Gesundheit im Glas“ entstanden.
Darin teile ich nicht nur Rezepte, sondern Erfahrung:
- wie du Gemüse, Obst, Pilze und Kräuter fermentierst
- wie Fermente den Darm unterstützen
- wie du erkennst, wenn etwas nicht stimmt
- wie du sicher arbeitest und Fehler vermeidest
- wie du kreative Fermente Zubereitest die fast niemand kennt
- und wie Fermentation ganz natürlich Teil deines Alltags wird
ganz in deinem eigenem Tempo, mit Sicherheit, wo du deine Fragen stellen kannst wenn du mal unsicher bist und viel spannendes Fermentations-wissen was über Jahrhunderten weiter gegeben wurde.
Fazit
Fermentation ist für mich kein Trend. Sie ist Erinnerung, Handwerk und Vertrauen zugleich.
Sie verbindet mich mit meiner Herkunft, mit der Natur und mit dem, was wirklich nährt.
Und sie erinnert mich jeden Tag daran, dass gute Dinge Zeit brauchen.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim eintauchen dieser Spanenden Welt
Alles Liebe
Theresa