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Knusprige Zucchini-Pommes aus dem Ofen – das perfekte Rezept für deine Zucchini-Ernte
Kennst du das? Im Frühjahr setzt man voller Vorfreude zwei kleine Zucchinipflanzen ins Beet. Und dann, irgendwann im Hochsommer, steht man mit einem vollen Korb in der Küche und denkt sich: Was mache ich jetzt bloß mit all diesen Zucchini?
Bei uns ist das jedes Jahr aufs Neue so. Erst die Freude über die ersten Früchte – und ein paar Wochen später die leise Ratlosigkeit, wenn schon wieder drei Stück auf der Anrichte liegen.
Nach Zucchinisuppe, Gemüsepfanne und Auflauf darf dann ruhig einmal etwas ganz anderes auf den Teller kommen.
Genau deshalb möchte ich heute eines unserer absoluten Lieblingsrezepte mit dir teilen: knusprige Zucchini-Pommes aus dem Ofen.
Außen herrlich goldbraun, innen wunderbar saftig – und das ganz ohne Frittieren. Zusammen mit einem cremigen Kräuter-Dip und unserem selbstgemachten gesunden Ketchup werden sie zu einem echten Lieblingsgericht. Nicht nur für Erwachsene übrigens. Gerade Kinder sind von diesen kleinen Stiften meist sofort begeistert.
Warum wir Zucchini so gerne verwenden
Zucchini gehören für uns zu den dankbarsten Pflanzen im Sommergarten. Mit ein wenig Pflege schenken sie über viele Wochen hinweg immer neue Früchte – manchmal fast schneller, als man sie ernten kann.
Das Schönste an ihnen ist ihre Vielseitigkeit. Ob als Gemüsepfanne, Zoodles, Auflauf, Kuchen oder eben als knusprige Pommes: Kaum ein Sommergemüse lässt sich so abwechslungsreich verwenden.
Durch ihren milden Geschmack nehmen Zucchini Gewürze besonders gut auf. Genau das macht sie zur perfekten Grundlage für eine würzige, knusprige Panade.
Und nebenbei liefern sie unter anderem Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Frisch aus dem eigenen Garten schmecken sie ohnehin am aromatischsten – für mich gehören sie zu den schönsten Gemüsen des ganzen Sommers.
Rezept für knusprige Zucchini-Pommes
ZutatenFür die Zucchini-Pommes
2 mittelgroße Zucchini
80 g Vollkorn-Semmelbrösel
40 g grob gehackte Kürbiskerne
1 TL Paprikapulver edelsüß
½ TL Knoblauchpulver
1 TL Rosmarin
1 TL Thymian
½ TL Kurkuma (optional)
Salz und Pfeffer
Für die Panade
120 ml selbstgemachte Erbsenmilch (alternativ Sojamilch)
1 EL Hafermehl oder Dinkelmehl
Zubereitung
Die Zucchini längs halbieren und anschließend in etwa fingerdicke Stifte schneiden.
Die Stifte leicht salzen und etwa zehn Minuten ruhen lassen. Danach die entstandene Flüssigkeit vorsichtig mit einem Küchentuch abtupfen. Dieser kleine Schritt macht später den ganzen Unterschied – er sorgt dafür, dass die Zucchini wirklich knusprig werden.
Wenn du magst, röste die Kürbiskerne ein bis zwei Minuten trocken in einer Pfanne an. Sie entwickeln dabei ein wunderbar nussiges Aroma.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für die Panade die Erbsenmilch (oder Sojamilch) mit dem Hafermehl verrühren.
In einer zweiten Schüssel die Semmelbrösel, die grob gehackten Kürbiskerne und alle Gewürze miteinander vermengen.
Die Zucchinistifte zuerst durch die Milchmischung ziehen und anschließend sorgfältig in der Bröselmischung wenden.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und leicht mit etwas Olivenöl bepinseln oder besprühen.
Die Zucchini-Pommes etwa 25 bis 30 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit einmal wenden.
Wer sie besonders knusprig mag, schaltet zum Schluss noch für drei bis fünf Minuten die Grillfunktion dazu.
Warum wir selbstgemachte Pflanzenmilch verwenden
Für die Panade nehmen wir am liebsten selbstgemachte Erbsenmilch. Sie ist besonders cremig und lässt die Panade wunderbar an den Zucchini haften. Selbstgemachte Sojamilch funktioniert genauso gut.
Der große Vorteil selbstgemachter Pflanzenmilch: Du weißt ganz genau, was drin ist. Keine unnötigen Zusätze – und Geschmack wie Konsistenz kannst du völlig nach deinen eigenen Vorlieben anpassen.
💚 Für dieses Rezept haben wir unsere selbstgemachte Erbsenmilch verwendet – ein Rezept aus unserem bald erscheinenden Onlinekurs „Pflanzliche Milch selber herstellen".
Darin zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du verschiedene pflanzliche Milchalternativen ganz einfach zu Hause herstellst – natürlich, vollwertig und ohne unnötige Zusatzstoffe. Dich erwarten nicht nur die Klassiker wie Erbsen-, Soja-, Hafer-, Mandel- oder Cashewmilch, sondern auch viele außergewöhnliche Sorten, von denen du vielleicht noch nie gehört hast. Dazu cremige Barista-Varianten, schnelle Alltagsrezepte und viele praktische Tipps für die Verwendung in der Küche.
Das Beste daran: Selbstgemachte Pflanzenmilch ist oft nicht nur günstiger als gekaufte Produkte, sondern enthält meist auch deutlich mehr von der eigentlichen Hauptzutat. So bestimmst du Qualität, Geschmack und Zutaten ganz selbst.
🌿 Wenn dich dieses Thema interessiert, melde dich gerne zu unserem Newsletter an. Dann erfährst du als Erste oder Erster, sobald der Kurs erscheint.
Cremiger Kräuter-DipZutaten
200 g Sojajoghurt (bei mir selbst fermentiert – wie das funktioniert, zeige ich dir schon bald)
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Zitronensaft
Schnittlauch
Petersilie
Salz
Pfeffer
Zubereitung
Alle Zutaten miteinander verrühren und den Dip vor dem Servieren etwa zehn Minuten ziehen lassen.
Die frischen Kräuter geben ihm eine herrlich sommerliche Note und harmonieren wunderbar mit den würzigen Zucchini-Pommes.
Unser Tipp: Gesundes Ketchup dazu
Am liebsten servieren wir zu den Zucchini-Pommes unser selbstgemachtes gesundes Ketchup. Es kommt ganz ohne raffinierten Zucker aus und passt einfach perfekt dazu.
💚 Falls dich das Rezept interessiert, schreib uns gerne einen Kommentar unter unserem YouTube-Video. Wenn genügend Interesse besteht, zeigen wir dir unser gesundes Ketchup Schritt für Schritt in einem eigenen Video.
Pflanzlich und vollwertig genießen
Rezepte wie dieses zeigen für mich am schönsten, wie einfach und genussvoll eine pflanzlich-vollwertige Ernährung sein kann.
Mit frischem Gemüse aus dem Garten, natürlichen Zutaten und ein wenig Kreativität entstehen Gerichte, die sättigen, schmecken und ganz nebenbei die Saison auf den Teller bringen.
Für uns bedeutet vollwertig nämlich nicht Verzicht, sondern Vielfalt. Je mehr frische Lebensmittel wir verwenden, desto mehr Geschmack bringt die Natur ganz von selbst mit.
💚 Wenn du noch mehr alltagstaugliche Rezepte und fundiertes Wissen rund um die pflanzlich-vollwertige Küche suchst, dann ist unser Onlinekurs „Pflanzlich vollwertig kochen" genau das Richtige für dich. Dort erwarten dich über 60 Videolektionen, viele leckere Rezepte, wertvolles Hintergrundwissen und praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die dir den Einstieg in eine gesunde pflanzliche Ernährung leicht machen.
Schau dir das Rezept auch auf YouTube an
In unserem YouTube-Video zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie diese knusprigen Zucchini-Pommes gelingen.Du siehst genau, wie die Panade besonders knusprig wird, welche kleinen Tricks wir beim Backen anwenden und wie wir die Pommes gemeinsam mit unserem cremigen Kräuter-Dip servieren.
🎥 Das komplette Video findest du jetzt auf unserem → YouTube-Kanal Naturgenusswelt.
Fazit
Wenn der Garten voller Zucchini ist, müssen es nicht immer Suppe oder Auflauf sein.Diese knusprigen Zucchini-Pommes sind eine einfache, gesunde und unglaublich leckere Möglichkeit, die Sommerernte einmal ganz anders zu genießen. Die knusprige Panade mit heimischen Kürbiskernen, der frische Kräuter-Dip und ein gesundes Ketchup machen daraus einen echten Sommerliebling.
Probier das Rezept gerne aus und verrate uns in den Kommentaren unter dem YouTube-Video, ob du die Zucchini-Pommes lieber mit unserem Kräuter-Dip oder mit einem gesunden Ketchup genießen würdest.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Nachkochen und Genießen!
Alles Liebe 🌿Theresa von Naturgenusswelt
Wassermelonen-Eis ohne Eismaschine – 2 geniale Varianten für heiße Sommertage
Gesundes Wassermelonen-Eis selber machen – ganz ohne Eismaschine, ohne Eisformen und ohne Mixer. In diesem Beitrag zeige ich dir zwei einfache Varianten: einmal die puristische Version mit nur einer einzigen Frucht und einmal unsere cremige Naturgenusswelt-Variante mit selbstgemachter Kokosmilch.
Das einfachste Eis der Welt?
An heißen Sommertagen greifen wir alle gerne zu einem Eis. Doch oft glauben wir, dass wir dafür eine Eismaschine, spezielle Eisformen oder zumindest einen leistungsstarken Mixer brauchen.
Genau da möchte ich dich heute überraschen: Es geht auch viel, viel einfacher.
Als ich diese Methode zum ersten Mal ausprobiert habe, konnte ich es selbst kaum glauben. Eine gefrorene Wassermelone, ein Löffel und ein Gefrierschrank – mehr braucht es für die erste Variante wirklich nicht.
Für mich zeigt dieses Rezept wieder einmal, wie unglaublich einfach gesunde Küche sein darf. Keine besonderen Geräte, keine langen Zutatenlisten. Die Natur schenkt uns bereits so viele wunderbare Lebensmittel – wir dürfen sie einfach nur genießen.
Und wenn du es gerne etwas cremiger magst, habe ich dir noch eine zweite Variante mitgebracht, die durch selbstgemachte Kokosmilch herrlich vollmundig wird.
Warum ich dieses Rezept liebe
🍉 ohne Eismaschine🍉 ohne Eisformen🍉 ohne raffinierten Zucker🍉 schnell vorbereitet🍉 perfekt für heiße Sommertage🍉 natürlich fruchtig
Variante 1 – Das einfachste Wassermelonen-Eis
Zutaten
½ reife Wassermelone
etwas frisch gepresster Limettensaft
Zubereitung
Die Wassermelone einmal quer in der Mitte durchschneiden, sodass du zwei Hälften hast.
Mit einem stabilen Löffel in der Mitte der Schnittfläche eine kleine Mulde aushöhlen – etwa 7–10 cm breit und 4–5 cm tief. Die Kerne, die dir dabei begegnen, einfach mit herausnehmen.
Die Melonenhälfte anschließend mehrere Stunden oder am besten über Nacht einfrieren.
Sobald die Melone vollständig gefroren ist, mit dem Löffel von der Mulde aus über die Oberfläche kratzen.
Durch das Aufkratzen entsteht eine wunderbar lockere Sorbet-Konsistenz – und die Mulde füllt sich ganz von selbst mit deinem Eis.
Zum Schluss nach Belieben mit etwas frischem Limettensaft verfeinern.
Variante 2 – Cremiges Wassermelonen-Eis mit Kokosmilch
Wenn du dein Eis noch cremiger magst, probiere unbedingt diese Variante.
Zutaten
½ reife Wassermelone
80–100 ml selbstgemachte Kokosmilch oder eine andere pflanzliche Milch – und
wenn du meinen Eiskurs hast, nimm mein Rezept für pflanzliche Sahne, das sich ideal für Eis eignet
etwas Limettensaft
optional etwas Dattelzucker oder Ahornsirup, falls deine Wassermelone wenig Süße mitbringt
Zubereitung
Die Wassermelonenhälfte genauso vorbereiten wie in Variante 1: Mulde aushöhlen und einfrieren.
Die gefrorene Melone anschließend kurz leicht antauen lassen.
Die Kokosmilch (oder deine pflanzliche Sahne) und etwas Limettensaft direkt in die Mulde geben.
Nun mit dem Löffel das gefrorene Fruchtfleisch aufkratzen und mit der Kokosmilch vermengen, bis eine schön cremige Konsistenz entsteht.
Je nach Süße der Melone kannst du zum Schluss noch etwas Dattelzucker oder einen Schuss Ahornsirup unterrühren.
Warum Wassermelonen so gut in den Sommer passen
Wassermelonen bestehen zu über 90 % aus Wasser und gehören genau deshalb zu den beliebtesten Sommerfrüchten.
Außerdem liefern sie unter anderem:🍉 Vitamin C🍉 Kalium🍉 den roten Pflanzenstoff Lycopin, der zur Gruppe der Carotinoide gehört🍉 natürliche Antioxidantien
Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sind Wassermelonen also eine wunderbare Möglichkeit, an heißen Tagen mehr Obst zu genießen.
Gesundes Eis darf einfach sein
Viele verbinden Eis noch immer mit viel Zucker, Sahne und langen Zutatenlisten. Dabei braucht es das alles gar nicht.
Mit reifen Früchten lassen sich unglaublich leckere Erfrischungen zubereiten, die den natürlichen Geschmack der Frucht in den Mittelpunkt stellen.
Für mich bedeutet gesunde Ernährung nämlich nicht Verzicht. Sie bedeutet, aus natürlichen Zutaten etwas Besonderes entstehen zu lassen.
Möchtest du noch viele weitere gesunde Eisrezepte kennenlernen?
Dieses Wassermelonen-Eis ist ein wunderbarer Einstieg.
Wenn du Lust bekommen hast, noch mehr gesunde Eisrezepte selbst herzustellen, dann wirst du unseren Onlinekurs „Gesundes Eis selbst gemacht" lieben.
Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Eis wie vom Profi zubereitest – nur eben in gesund: pflanzlich, vollwertig und ohne raffinierten Zucker. Von den großen Klassikern bis zu kreativen Sorten, ganz nach deinem Geschmack:
🍦 Vanille, Schokolade, Stracciatella, Nuss und Pistazie🍦 fruchtige Sorbets, Nicecream und Eis am Stiel🍦 Eisriegel, Eisbecher und knusprige Eishippen🍦 Toppings, Schokosauce und alles, was dazugehört
Außerdem lernst du:
🌿 wie dein Eis auch ohne Sahne wunderbar cremig wird – unter anderem mit meinem Rezept für pflanzliche Sahne, das sich ideal für Eis eignet🌿 welche natürlichen Süßungsmittel sich besonders eignen🌿 und wie du deine ganz eigenen Lieblingssorten entwickelst
Ich wünsche mir, dass du nach dem Kurs nie wieder das Gefühl hast, auf leckeres Eis verzichten zu müssen – sondern ganz einfach deine gesunden Lieblingssorten selbst herstellen kannst.
👉 Hier findest du alle Informationen zum Onlinekurs: Zum Onlinekurs
Schau dir auch unser YouTube-Video an
In unserem neuen YouTube-Video zeigen wir dir beide Varianten Schritt für Schritt.Du siehst genau, wie einfach diese Methode funktioniert und warum wirklich jeder – ganz ohne Eismaschine, Eisformen oder Mixer – gesundes Wassermelonen-Eis selbst herstellen kann.
👉 Hier geht's direkt zum Video: Zum Youtube-Video
Fazit
Manchmal sind die einfachsten Rezepte die schönsten.Eine Wassermelone, ein Löffel und ein Gefrierschrank reichen bereits aus, um eine herrlich natürliche Sommererfrischung zu zaubern.Und wenn du es besonders cremig magst, probiere unbedingt die zweite Variante mit selbstgemachter Kokosmilch.Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Ausprobieren und Genießen.
Alles LiebeTheresa von Naturgenusswelt 🌿
Sommersteinpilz erkennen: Der erste Steinpilz des Jahres – und worauf es wirklich ankommt
Es gibt diesen einen Moment im Frühsommer, auf den ich mich jedes Jahr freue: den ersten Steinpilz. Vor kurzem war es wieder so weit – draußen im Wald, zwischen Buchenlaub, stand er da. Und weil mich immer wieder Fragen dazu erreichen, möchte ich dir in diesem Beitrag in Ruhe zeigen, wie du den Sommersteinpilz erkennst, wie du ihn vom Fichtensteinpilz unterscheidest und worauf du achten solltest, bevor du selbst losziehst.
Ich bin Benjamin von Naturgenuss Welt, Garten- und Permakulturexperte – und heute nehme ich dich ausnahmsweise nicht mit in den Garten, sondern in den Wald.
Warum mich Pilze so begeistern
In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit Pilzen beschäftigt – mit dem Sammeln im Wald genauso wie mit dem eigenen Anbau. Für mich ist das etwas sehr Wertvolles. Ich lebe rein pflanzlich, und Pilze sind für mich eine der besten fleischlichen Alternativen überhaupt: schmackhaft, proteinreich und richtig gesund. Es gibt unzählige Wege, sie zu verwenden – man kann sie zubereiten, selbst züchten oder eben draußen im Wald finden.
Bevor ich aber zum Steinpilz selbst komme, möchte ich dir drei Dinge mitgeben, die mir persönlich sehr am Herzen liegen, wenn man in den Wald geht. Sie haben mit dem Pilz erst einmal gar nichts zu tun – und sind für mich trotzdem das Fundament von allem.
1. Geh mit Respekt in den Wald
Für mich beginnt gutes Sammeln mit einer Haltung: mit Respekt gegenüber der Natur, den Bäumen und den Tieren. Damit meine ich nicht in erster Linie, nichts kaputtzumachen – das versteht sich von selbst. Ich meine vor allem die Art, wie wir uns im Wald bewegen.
Immer wieder begegne ich Menschen, die mit zwei, drei Körben unterwegs sind und sich dabei so laut unterhalten, als wären sie mitten in der Stadt. Das finde ich schade. Denn wenn du dich auf die Ruhe des Waldes einlässt, passiert etwas Doppeltes: Du begegnest dem Ort mit Achtung – und gleichzeitig gibt der Wald dir etwas zurück. Dein Stresspegel sinkt, du kommst wieder mehr bei dir an.
Also: geh leise, lauf achtsam, tampel nicht durchs Unterholz. Die Tiere spüren das, und auf ihre eigene Weise auch die Bäume. Wenn wir schon etwas aus der Natur mitnehmen, dürfen wir ihr ruhig mit Respekt begegnen.
2. Lass die Gier zu Hause
Der zweite Punkt begegnet mir gerade in den sozialen Medien ständig: Viele sehen nur, wie viel sie mitnehmen können, statt ein gesundes Maß für sich zu finden. Man könnte es ein Stück weit Gier nennen.
Versteh mich nicht falsch – einen einzelnen Fruchtkörper zu entnehmen, ist überhaupt nicht schlimm. Der Pilz, den du siehst, ist nur der Fruchtkörper, so wie der Apfel am Baum. Du erntest den Apfel, und dem Baum schadet das nicht. Das eigentliche Lebewesen bleibt im Boden.
Was ich meine, ist die innere Einstellung. Wenn ich nur in den Wald gehe, um meinen Korb vollzumachen, komme ich selten wirklich zufrieden zurück. Gehe ich dagegen ohne Erwartung hinein – ohne unbedingt etwas finden zu müssen –, dann schenkt mir der Wald genau das, was gerade da ist. Und erstaunlich oft sind es dann die schönsten Funde.
3. Deine Sicherheit: Pilze richtig kennenlernen
Der dritte Punkt ist deine eigene Sicherheit. Ja, es gibt giftige Pilze, manche sogar tödlich giftig. Aber davor muss niemand Angst haben, der sich Zeit nimmt, von erfahrenen Menschen lernt und ein echtes Gefühl für die Merkmale entwickelt.
Deshalb rate ich dir: Zieh nicht ohne Vorwissen los. Beschäftige dich lieber ein bisschen länger mit dem Thema und beginne mit Pilzen, die leicht zu erkennen sind und keine gefährlichen Doppelgänger haben. Und genau hier ist der Steinpilz ein idealer Einstieg.
Die giftigen Verwandten unter den Röhrlingen – und warum du keine Angst haben musst
Das Beruhigende zuerst: Unter den Röhrlingen gibt es keinen einzigen tödlich giftigen Pilz. Es lohnt sich trotzdem, drei Kandidaten zu kennen, damit du sie sicher einordnen kannst.
Der bekannteste ist der Satansröhrling. Er ist meist grau-weißlich, hat rote Röhren und einen weinrot getönten Stielfuß. Schneidet man ihn an, verfärbt er sich blaugrau, und er riecht unangenehm. Er kann kräftige Magen-Darm-Beschwerden auslösen, ist aber nicht lebensbedrohlich – und man begegnet ihm ohnehin selten, weil er warme Kalkböden braucht.
Dann sind da die Hexenröhrlinge, der Flockenstielige und der Netzstielige. Sie sind ein Sonderfall: roh sind sie giftig, gut durchgegart aber ausgezeichnete, sehr schmackhafte Speisepilze. Entscheidend ist, dass man sie wirklich gründlich durchbrät oder -kocht. Erkennen kannst du sie an den roten Röhren und daran, dass ihr Fleisch beim Anschnitt sofort kräftig blau anläuft. Ein paar Menschen vertragen sie selbst gegart nicht besonders gut – taste dich also langsam heran.
Der dritte im Bunde ist der Schönfußröhrling. Er liegt irgendwo zwischen giftig und ungenießbar: bitter und leicht giftig, aber längst nicht so stark wie der Satansröhrling. Ihn erkennst du an den gelben Röhren und dem rötlich getönten Stiel.
Und jetzt kommt der Grund, warum dich das alles nicht abschrecken muss: Diese drei sehen dem Sommer- oder Fichtensteinpilz gar nicht wirklich ähnlich. Sie alle haben rote oder gelbe Röhren und laufen beim Anschnitt blau an. Beim Steinpilz bleibt das Fleisch dagegen schön weiß, es verfärbt sich nicht, und die Röhren sind weißlich, später höchstens gelblich-grün – niemals rot. Merkst du dir diese zwei Dinge, kannst du den Steinpilz kaum noch verwechseln.
Sommersteinpilz erkennen: das wichtigste Merkmal
Schau dir zuerst die Kappe an. Beim Sommersteinpilz ist sie wunderschön hellbraun, und auch der Stiel ist bräunlich-hell. Das ist fast immer der Fall.
Das für mich wichtigste Erkennungsmerkmal ist aber die Haut am Stiel: Sie trägt eine feine, netzförmige Zeichnung, ganz oben meist weißlich. Bei jungen Exemplaren sieht man dieses Netz besonders deutlich. Und das Entscheidende – kein anderer Pilz hat es in dieser Form. Wenn du dieses Netz findest, hast du zu hundert Prozent einen Steinpilz vor dir.
Es gibt noch ein zweites Zeichen, das eher der Sommersteinpilz zeigt: Wenn nach einer feuchten Phase die Fruchtkörper gesprossen sind und es danach ein paar Tage richtig heiß wird – über dreißig Grad –, beginnt die oberste Schicht der Kappe aufzureißen. Diese feinen Risse auf dem Hut sind typisch für ihn.
Sommersteinpilz oder Fichtensteinpilz? Der Unterschied liegt im Wald
Der Name verrät schon viel. Der Fichtensteinpilz trägt die Fichte im Namen, einen Nadelbaum – und genau dort wächst er auch: im Nadelwald. Kann aber auch genauso im Buchen oder Mischwald vorkommen ohne Fichten.
Beim Sommersteinpilz ist es anders. Bei Fichten oder Kiefern findest du ihn eher selten. Er fühlt sich unter Buchen, Eichen und Kastanien zu Hause. Wenn du also viel Buchenlaub am Boden siehst, stehst du an einer vielversprechenden Stelle.
Und warum überhaupt „Sommer"steinpilz? Weil er es warm mag. Er braucht Temperaturen etwa zwischen 18 und 26 Grad und dazu ordentlich Regen – am liebsten warmen Regen. Bei passendem Wetter tritt er schon Anfang Mai auf, meistens aber zwischen Juni und August. Wie fast alle Pilze braucht er eine gewisse Feuchtigkeit, damit er sprießt.
So sammelst du richtig
Am schönsten ist der Sommersteinpilz jung und fest. Achte dabei auf die Röhren an der Unterseite: Sie sollten noch relativ weiß sein. Werden sie grünlich, beginnt der Pilz bereits, sich auszusporen – dann eignet er sich immer noch gut zum Trocknen oder für ein kräftiges Gulasch.
Ein Tipp, der mir wichtig ist: Lass ältere Exemplare stehen. Selbst ein an sich essbarer Pilz kann eine Eiweißvergiftung auslösen, wenn er einfach überständig ist. Sammle ihn deshalb, solange er frisch und fest ist und sich nicht eindrücken lässt. Dann hast du wirklich Freude an ihm.
Der Pilz und der Baum: eine echte Freundschaft
Pilze haben, wie alles in der Natur, ihre Aufgabe. Der Sommersteinpilz lebt in einer Symbiose mit Buchen, Eichen und Kastanien, der Fichtensteinpilz mit der Fichte. Man nennt diese Verbindung Mykorrhiza: Der Pilz gibt dem Baum etwas, und der Baum gibt dem Pilz etwas zurück, damit beide wachsen können. Der eine liefert Zucker, der andere Wasser und Nährstoffe – eine echte Partnerschaft unter der Erde.
Wenn du das weißt, gehst du mit anderen Augen durch den Wald. Du beginnst, die Bäume zu lesen: Hier eine Buche, dort ein alter Eichenbestand. Eichenwälder sind selten geworden, aber Buchen und Kastanien findet man zum Glück noch einige.
Zum Schluss
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du mehr rund um Pilze, Permakultur und Garten möchtest, dann schau gerne regelmäßig bei Naturgenuss Welt vorbei – so unterstützt du auch unsere Arbeit.
Ich wünsche dir von Herzen viel Freude, Achtsamkeit und offene Augen beim nächsten Waldbesuch. Alles Gute – und bis zum nächsten Mal.
Benjamin von Naturgenusswelt
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine fachkundige Pilzberatung. Bestimme Pilze immer anhand mehrerer Merkmale und Quellen und ziehe im Zweifel eine Pilzsachverständige oder einen Pilzsachverständigen hinzu.
Erdbeer-Sorbet aus 3 Zutaten selber machen 🍓 zuckerfrei, vegan & in 5 Minuten
Cremiges Erdbeereis ohne Sahne, ohne Eismaschine und ohne raffinierten Zucker – schneller, als der Eiswagen um die Ecke fährt
Stell dir vor: Es hat 35 Grad, die Sonne knallt, und der Heißhunger auf Eis ist plötzlich da. 🌞 Bei mir gab's die Lösung schon immer in der eigenen Küche – statt zur Eisdiele zu gehen, habe ich mein Eis am liebsten selbst gemacht. Und heute geht das schneller denn je: Gefrierfach auf, Mixer an – und 5 Minuten später halte ich ein cremiges Erdbeer-Sorbet in der Hand, das (ganz ehrlich!) besser schmeckt als so manche Kugel aus der Eisdiele. 🍓
Und das Beste: Es braucht nur 3 Zutaten. Keine Sahne, kein Ei, kein raffinierter Zucker, keine Eismaschine. Die natürliche Süße kommt allein von den Datteln und den Erdbeeren – mehr braucht es einfach nicht.
Ich habe dieses Rezept in meiner Zeit als vegane Köchin unzählige Male gemacht, und es ist immer das Gleiche: Ein Löffel, ein erstauntes „Das ist WIRKLICH nur aus 3 Zutaten?!" – und dann ist die Schüssel auch schon leer. 😄
Zutaten
Für ca. 2–3 Portionen cremiges Erdbeer-Sorbet
500 g gefrorene Erdbeeren
4–5 weiche Datteln
1–2 EL weißes Mandelmus
30–50 ml Wasser (am besten das Einweichwasser der Datteln)
optional: 1 TL Zitronensaft für extra Frische 🍋
Mein Tipp: Sind deine Datteln eher fest, weiche sie kurz in warmem Wasser ein – und nutze genau dieses Wasser dann zum Mixen. So geht keine natürliche Süße verloren.
So mache ich mein Erdbeer-Sorbet
1. Dattel-Creme mixenZuerst mixe ich die Datteln gemeinsam mit dem Wasser zu einer feinen, glatten Creme. Das ist die Basis für die natürliche Süße. 🌿
2. Erdbeeren & Mandelmus dazuDann kommen die gefrorenen Erdbeeren und das Mandelmus mit in den Mixer.
3. Cremig pürierenJetzt alles zu einem cremigen Sorbet pürieren. Falls dein Mixer streikt oder es zu fest ist: einfach esslöffelweise etwas Wasser nachgeben, bis die Konsistenz perfekt cremig ist.
4. Genießen oder kurz einfrierenDirekt löffeln für herrlich cremiges Softeis – oder für 30–60 Minuten ins Gefrierfach, wenn du es etwas fester magst. 🍦
Warum dieses Sorbet so cremig wird
Das Geheimnis ist das Mandelmus. Es sorgt für eine wunderbar cremige, vollmundige Konsistenz und macht aus gefrorenen Erdbeeren ein richtig samtiges Eis – ganz ohne Sahne und ohne raffinierten Zucker. Genau das ist der Unterschied zwischen „gefrorenem Obstbrei" und einem echten Sorbet, das man nicht mehr aus der Hand geben möchte.
Gut zu wissen: Erdbeeren sind kleine Sommer-Helden 🍓
Erdbeeren gehören nicht umsonst zu den beliebtesten Sommerfrüchten – sie schmecken nicht nur herrlich, sie haben auch einiges zu bieten:
🍓 Sie liefern von Natur aus Vitamin C – oft sogar mehr, als viele vermuten.🍓 Sie enthalten sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane, die ihnen ihre schöne rote Farbe geben.🍓 Sie bringen Ballaststoffe mit und sind im Vergleich zu vielen Süßigkeiten eher kalorienarm.🍓 Durch ihre natürliche Süße braucht man für gesunde Desserts und Eisrezepte oft viel weniger zusätzliche Süße als gedacht.
Kurzum: eine wunderbar natürliche Alternative zu stark verarbeiteten Süßigkeiten – und ein leckerer Weg, mehr Obst in den Alltag zu bringen. 🌱
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Alles Liebe,deine Theresa von Naturgenusswelt 🌿
Gesunder Eistee selber machen – Zuckerfrei & natürlich
Mein gesunder Eistee 🍋🌿 erfrischend, natürlich & ohne Zucker
Apfel, Orange, Zitrone & Minze – mein Lieblingsrezept für heiße Sommertage
Ich erinnere mich noch genau an die erste Hitzewelle, als ich diesen Eistee zum ersten Mal in einem meiner Live-Kurse gemacht habe. Die Küche war voll, draußen flimmerte die Luft, und alle waren ein bisschen erschöpft von der Wärme. Dann habe ich ein paar Gläser von diesem selbstgemachten Eistee herumgereicht – und plötzlich ging ein Strahlen durch den ganzen Raum. 🌞
In meiner Zeit als vegane Küchenchefin habe ich unzählige Rezepte ausprobiert und an meine Kursteilnehmer:innen weitergegeben. Aber bei kaum einem war die Begeisterung so groß wie bei diesem einfachen Eistee. „Den mache ich ab jetzt jeden Sommer!" – das habe ich so oft gehört. Und ehrlich gesagt geht es mir genauso.
Während gekaufter Eistee oft randvoll mit Zucker, künstlichen Aromen und Farbstoffen steckt, brauche ich für meine Variante nur ein paar natürliche Zutaten: frisches Obst, ein paar Handvoll Minze und gutes Wasser. Mehr nicht. 🌿
Bei uns zu Hause ist dieser Eistee im Sommer fast nicht wegzudenken. Benjamin liebt ihn mindestens genauso sehr wie ich – und manchmal komme ich kaum hinterher, so schnell ist die Kanne wieder leer. 😄 Es gibt eben kaum etwas Schöneres, als an einem heißen Nachmittag mit einem beschlagenen Glas im Schatten zu sitzen, die Beine hochzulegen und einfach durchzuatmen.
Genau diese kleinen, gesunden Erfrischungen zeigen für mich immer wieder, wie unkompliziert und genussvoll eine natürliche Ernährung sein darf.
Zutaten:
Für ca. 2 Liter erfrischenden Eistee:
2 Äpfel
2 kleine Zitronen (oder 1 große)
2 Orangen
2 Handvoll frische Pfefferminze (oder Zitronenverbene)
2 Liter Wasser
Mein Tipp: Verwende für die Schale unbedingt ungespritztes, unbehandeltes Obst aus guter Qualität – dazu unten mehr. 🍊
So mache ich meinen Eistee:
1. Den Tee aufsetzenIch bringe zuerst nur die Hälfte des Wassers (also 1 Liter) zum Kochen. Dann schneide ich die Äpfel hinein und lasse sie kurz mitaufkochen – so geben sie ihre natürliche Süße und ihr fruchtiges Aroma ab.
2. Minze hinzugeben & ziehen lassenJetzt nehme ich den Topf von der Hitze und gebe die Pfefferminze (oder Zitronenverbene) dazu. Alles für 5 Minuten ziehen lassen – und schon duftet die ganze Küche herrlich frisch. 🌿
3. Gut abkühlen lassenDann heißt es: abkühlen lassen. Am liebsten stelle ich den Tee in den Kühlschrank. Wenn es schneller gehen soll, helfen ein paar Eiswürfel wunderbar nach.
4. Obst auspressenSobald der Tee abgekühlt ist, presse ich die Zitronen und Orangen frisch hinein. Wer mag, gibt jetzt noch ein paar Blätter frische Minze dazu.
5. Mit dem restlichen Wasser auffüllenNun kommt die zweite Hälfte des Wassers (der zweite Liter) dazu – so kühlt der Eistee gleich noch schneller ab und wird angenehm leicht.
6. Nochmals ziehen lassen & genießenZum Schluss lasse ich meinen Eistee am liebsten noch einmal im Kühlschrank durchziehen – dann entfalten sich die Aromen am schönsten. Und dann heißt es nur noch: genießen! 🥤
Meine Tipps für den perfekten Eistee
🍋 Pur oder gestreckt: Du kannst den Eistee pur trinken oder ihn – so wie ich es am liebsten mache – noch mit etwas Wasser strecken. So wird er besonders leicht und durstlöschend.
🍊 Zitrone & Orange mitziehen lassen: Für ein intensiveres Aroma kannst du Zitronen- und Orangenscheiben gleich mit in den Tee geben und mitziehen lassen. Achte dabei aber unbedingt auf gute Qualität – ungespritzt und unbehandelt, denn hier wird auch die Schale mitgenossen.
🌿 Kräuter nach Lust und Laune: Pfefferminze und Zitronenverbene sind meine Favoriten – aber auch frische Melisse oder ein Hauch Basilikum bringen herrliche Sommernoten ins Glas.
Warum ich solche natürlichen Erfrischungen so liebe
Viele gekaufte Getränke versprechen Erfrischung – liefern aber vor allem Zucker, Aromen und Zusatzstoffe. Dabei kann eine Erfrischung so einfach, natürlich und nährend sein. 🌱
Mein Eistee ist:
erfrischend und durstlöschend
ohne raffinierten Zucker
voller Frucht und frischer Kräuter
in wenigen Minuten vorbereitet
Genau diese kleinen, unkomplizierten Rezepte machen den Sommer für mich so schön – mit gutem Gefühl bei jedem Schluck. Und wenn ich sehe, wie sehr Benjamin und unsere Kursteilnehmer:innen sie lieben, dann weiß ich: gesunder Genuss darf wirklich Freude machen.
🍦 Du liebst kühle Erfrischungen im Sommer? Dann habe ich noch etwas für dich!
Wenn dir mein Eistee schmeckt, dann wirst du das hier lieben: meinen gesunden Eiskurs – 100 % pflanzlicher Genuss. 🌿
Eis war nie das Problem – ungesunde Sahne, raffinierter Zucker und Zusatzstoffe waren es. In meiner Zeit als gelernte Patissière und vegane Köchin habe ich genau gelernt, wie cremiges Eis wirklich gelingt. In diesem Kurs gebe ich all dieses Wissen an dich weiter: wie cremiges, vollwertiges Eis ganz ohne tierische Sahne, Ei oder raffinierten Zucker entsteht. Genuss ohne schlechtes Gewissen – einfach, alltagstauglich und gelingsicher.
Das erwartet dich im Kurs:
🎥 ca. 35 kompakte Videos – Schritt für Schritt erklärt🍦 Eis mit & ohne Eismaschine🍓 cremiges Nicecream, Fruchtsorbet, Vanille- & Schokoladeneis🧊 sommerliche Wassereis-Variationen, Erdbeereis & selbstgemachtes Magnum🍪 Spezialsorten von Cookie Dough bis Snickers-Eisriegel🧇 selbstgemachte Waffeln, Toppings, Frucht- & Schokosauce📕 E-Book inklusive – alle Rezepte zum Nachschlagen & Ausdrucken🔓 lebenslanger Zugang in deinem eigenen Tempo
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So holst du dir den ganzen Sommer cremigen, gesunden Eisgenuss nach Hause – die perfekte Begleitung zu deinem selbstgemachten Eistee. 🍦🌿
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Genießen, beim Ausprobieren und einen wunderschönen, erfrischenden Sommertag ☀️🍋
Hier kannst du dir im YouTube-Video Schritt für Schritt ansehen, wie ich diesen gesunden Eistee zubereite.
👉 Zum YouTube-Video mit Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Alles Liebe,deine Theresa von Naturgenusswelt 🌿
Gesunder Nudelsalat – proteinreich, sättigend & gut für die Darmflora
Vollwertiger Nudelsalat mit fermentierten Gurken – gut für die Darmflora, sättigend & alltagstauglich
Wenn ich Menschen erzähle, dass ich mich seit über 14 Jahren pflanzlich vollwertig ernähre, bekomme ich oft dieselbe Frage gestellt:
„Was isst du eigentlich unterwegs, auf Reisen oder an heißen Sommertagen?“
Viele glauben, eine gesunde pflanzliche Ernährung sei aufwendig oder man müsse ständig frisch kochen.
Meine Erfahrung ist genau das Gegenteil.
Gerade im Sommer liebe ich Gerichte, die sich gut vorbereiten lassen, sättigen, viele Nährstoffe liefern und auch unterwegs wunderbar schmecken.
Und genau deshalb gehört dieser sommerliche Vollwert-Nudelsalat seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingsrezepten.
Er vereint alles, was mir wichtig ist:
👉 viel Gemüse👉 wertvolle Ballaststoffe👉 pflanzliches Protein👉 gesunde Fette👉 und durch die fermentierten Gurken (und Gemüse) sogar lebendige Fermente
Für mich ist das der perfekte Sommersalat.
Warum dieser Nudelsalat so besonders ist
Klassische Nudelsalate bestehen oft hauptsächlich aus weißen Nudeln, Mayonnaise mit ungesundem Öl und wenigen frischen Zutaten.
Dieser Nudelsalat geht einen anderen Weg.
Die Vollkornnudeln liefern langanhaltende Energie und wertvolle Ballaststoffe.
Die Kichererbsen sorgen für pflanzliches Eiweiß und machen den Salat angenehm sättigend.
Paprika, Tomaten, Petersilie und Gurken bringen Frische, Vitamine und Farbe auf den Teller.
Und das Besondere:
Die fermentierten Gurken verleihen dem Salat nicht nur ein wunderbar würziges Aroma, sondern machen ihn auch zu etwas ganz Besonderem.
Fermentierte Gurken – ein Highlight für die Darmflora
Ich fermentiere mittlerweile seit vielen Jahren und liebe es, Fermente in meinen Alltag einzubauen.
Die fermentierten Gurken bringen eine angenehme Säure und eine geschmackliche Tiefe mit, die man mit normalen Essiggurken kaum erreicht.
Zusätzlich verwende ich gerne etwas Fermentlake im Dressing.
Dadurch entsteht ein besonders frischer Geschmack, der perfekt zu warmen Sommertagen passt.
Für mich zeigt dieses Rezept sehr schön, wie einfach sich Fermente in die Alltagsküche integrieren lassen.
Sommerlicher Vollwert-Nudelsalat mit fermentierten Gurken
Zutaten für 4 PersonenFür den Salat
300 g Vollkornnudeln
200 g Kichererbsen (gekocht)
150 g fermentierte Gurken
1 frische Gurke
250 g Cocktailtomaten
1 rote Paprika
1 kleine rote Zwiebel
1 Handvoll frische Petersilie
2 EL Sonnenblumenkerne
2 EL Kürbiskerne
Für das Dressing
3 EL Olivenöl
2 EL Fermentlake von den Gurken
Saft einer halben Zitrone
1 EL Senf
2 EL Hefeflocken
1 kleine Knoblauchzehe
½ TL Salz
etwas Pfeffer
Zubereitung
Die Vollkornnudeln nach Packungsanweisung bissfest kochen. Anschließend abgießen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken und vollständig auskühlen lassen.
Währenddessen die fermentierten Gurken, die frische Gurke, die Cocktailtomaten, die Paprika und die rote Zwiebel in kleine Stücke schneiden. Die Petersilie fein hacken.
Für das Dressing Olivenöl, Fermentlake, Zitronensaft, Senf, Hefeflocken, die fein gehackte Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel verrühren.
Nun die ausgekühlten Nudeln zusammen mit den Kichererbsen, dem Gemüse, den Sonnenblumenkernen und den Kürbiskernen in eine große Schüssel geben.
Das Dressing darüber verteilen und alles gut vermengen.
Zum Schluss die Petersilie unterheben und den Salat idealerweise 20–30 Minuten ziehen lassen. So können sich die Aromen besonders gut entfalten.
Mein Tipp
Dieser Salat schmeckt sogar noch besser, wenn er einige Stunden durchziehen darf.
Ich bereite ihn deshalb oft am Vorabend zu und nehme ihn am nächsten Tag mit.
Perfekt für:
☀️ Grillabende☀️ Picknicks☀️ Meal Prep☀️ Sommerfeste☀️ Büro oder Reisen☀️ heiße Sommertage
Fermentierte Gurken selbst herstellen
Die fermentierten Gurken machen diesen Nudelsalat für mich zu etwas ganz Besonderem.
Sie sorgen nicht nur für ein wunderbar würziges Aroma, sondern bringen auch eine ganz neue Geschmackswelt in die Küche.
Wenn du lernen möchtest, wie du fermentierte Gurken, Sauerkraut, Kimchi und viele weitere Fermente ganz einfach selbst herstellst, dann findest du alles Schritt für Schritt in meinem Onlinekurs:
„Die Kunst der wilden Fermentation“
Dort lernst du nicht nur die Grundlagen der Fermentation.
Du verstehst auch, worauf es wirklich ankommt, damit deine Fermente sicher gelingen und du sie mit Freude in deinen Alltag integrieren kannst.
Im Kurs erwarten dich zahlreiche Fermente für das ganze Jahr:
Gemüsefermente wie Sauerkraut, Kimchi oder fermentierte Gurkenkreative Fermente aus ObstKräuterfermentebesondere SpezialfermenteFermente aus Pilzen und weiteren spannenden Zutaten
Außerdem zeige ich dir viele alltagstaugliche Rezepte, mit denen du Fermente ganz einfach in deine tägliche Ernährung integrieren kannst, von Dressings über Snacks bis hin zu vollwertigen Mahlzeiten.
Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses ist das Thema Darmgesundheit. Du erfährst, warum Fermente seit Jahrhunderten geschätzt werden und welche Rolle sie im Rahmen einer abwechslungsreichen Ernährung spielen können.
Kurz gesagt:
👉 Du lernst nicht nur Fermente herzustellen.
👉 Du lernst, wie Fermentation zu einem natürlichen Teil deiner Küche und deines Alltags werden kann.
Pflanzlich vollwertig kochen – einfacher als viele denken
Genau solche Rezepte zeigen sehr schön, worum es mir in meiner Küche geht.
Viele Menschen glauben, dass eine gesunde pflanzliche Ernährung kompliziert ist oder dass man ständig neue Rezepte und Superfoods braucht.
Nach über 14 Jahren pflanzlich vollwertiger Ernährung kann ich dir sagen:
Das Gegenteil ist der Fall.
Oft sind es einfache Gerichte wie dieser Nudelsalat, die zeigen, wie lecker, nährstoffreich und alltagstauglich die pflanzliche Küche sein kann.
Mit den richtigen Grundlagen wird es plötzlich ganz einfach, ausgewogene Mahlzeiten zusammenzustellen, die sättigen, wichtige Nährstoffe liefern und gleichzeitig richtig gut schmecken.
Genau dieses Wissen vermittle ich in meiner Masterclass:
„Pflanzlich vollwertig – Das Fundament einer pflanzlich-vollwertigen Küche“
Dort lernst du Schritt für Schritt:
wie du ausgewogene pflanzliche Mahlzeiten zusammenstellstwie du genügend Protein und wichtige Nährstoffe integrierstwelche Lebensmittel besonders wertvoll sindwie du pflanzlich kochst, ohne stundenlang in der Küche zu stehenund wie du Sicherheit im heutigen Ernährungsdschungel gewinnst
Denn gesunde Ernährung beginnt nicht mit Verzicht.
Sie beginnt mit einem soliden Fundament.
Und genau dieses Fundament möchte ich dir in meinem Kurs vermitteln.
Wenn mich jemand fragt, was ich an heißen Sommertagen esse, dann gehört dieser Nudelsalat definitiv zu meinen Favoriten.
Er ist einfach vorzubereiten, schmeckt wunderbar frisch, liefert wertvolle Nährstoffe und lässt sich perfekt mitnehmen.
Ein echtes Alltagsrezept, das zeigt, wie lecker eine pflanzlich vollwertige Ernährung sein kann.
🎥 Die Zubereitung zeigen wir dir auch Schritt für Schritt in unserem YouTube-Video:
👉 hier geht es zum Video
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim zubereiten und genießen.
Alles Liebe Theresa
Radieschengrün-Pesto – warum du Radieschenblätter niemals wegwerfen solltest
Einfaches Zero-Waste-Rezept voller Nährstoffe
Radieschen gehören für mich einfach zum Garten dazu.
Schon als Kind habe ich Radieschen geliebt und bis heute dürfen sie in unserem Garten nicht fehlen. Es gibt kaum etwas Schöneres, als im Frühling oder Frühsommer durch den Garten zu gehen und die ersten knackigen Radieschen zu ernten.
Was mich dabei immer wieder überrascht:
Viele Menschen freuen sich über die Radieschen selbst und werfen anschließend die Blätter weg.
Hand aufs Herz:
Wie oft hast du Radieschen gekauft, die Knollen gegessen und die Blätter danach im Kompost oder Biomüll entsorgt?
Genau das machen die meisten Menschen.
Und jedes Mal denke ich mir:
Wie schade.
Denn die Blätter der Radieschen sind keineswegs Küchenabfall. Im Gegenteil. Sie enthalten wertvolle Nährstoffe und lassen sich zu einem unglaublich aromatischen Pesto verarbeiten.
Für mich ist das eines dieser Rezepte, das perfekt zeigt, wie kreativ, nachhaltig und überraschend lecker die pflanzliche Küche sein kann.
Es zeigt auch, dass wir oft viel mehr von einer Pflanze nutzen können, als wir denken.
Aus etwas, das viele wegwerfen würden, entsteht in wenigen Minuten ein würziger Aufstrich, Dip oder eine köstliche Pastasauce.
Genau solche Rezepte liebe ich.
Warum Radieschengrün viel zu schade für den Kompost ist
Viele Menschen wissen gar nicht, dass Radieschenblätter essbar sind.
Dabei enthalten sie unter anderem:
Vitamin C
Vitamin K
Ballaststoffe
Calcium
Magnesium
Kalium
Eisen
verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe
Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung können diese Nährstoffe dazu beitragen, den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen.
Besonders spannend sind die enthaltenen Senfölglykoside. Sie verleihen dem Radieschengrün seinen leicht würzigen Geschmack und werden seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht.
Für mich zeigt Radieschengrün sehr schön, dass oft die wertvollsten Lebensmittel diejenigen sind, die wir bisher übersehen haben.
Mein Lieblingsrezept: Radieschengrün-Walnuss-Pesto
Zutaten:
100 g frisches Radieschengrün
50–70 g Walnüsse
1 Knoblauchzehe
Saft einer halben Zitrone
80–100 ml hochwertiges Olivenöl
½ TL Salz
etwas Pfeffer
Zubereitung:
Das Radieschengrün gründlich waschen und anschließend gut trocknen.
Die Walnüsse können optional kurz in einer Pfanne ohne Öl angeröstet werden. Dadurch entwickelt sich ein besonders feines Aroma.
Anschließend Radieschengrün, Walnüsse, Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl in einen Mixer geben und zu einem cremigen Pesto verarbeiten.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Falls das Pesto noch etwas zu fest ist, einfach etwas mehr Olivenöl hinzufügen.
So verwende ich das Pesto
Dieses Pesto ist unglaublich vielseitig.
Ich verwende es besonders gerne:
als Aufstrich auf frischem Brot
als Dip zu Gemüsesticks
als Sauce für Nudeln
zu Ofenkartoffeln
als Topping für Bowls
als würzige Ergänzung für Salate
Gerade als schnelle Pastasauce ist es ein echter Geheimtipp.
Einfach etwas Nudelwasser unterrühren, mit Vollkornnudeln vermengen und fertig ist ein schnelles, nährstoffreiches Mittagessen.
Die pflanzliche Küche hat so viel mehr zu bieten
Genau solche Rezepte liebe ich.
In meinen Kochkursen erlebe ich immer wieder, wie überrascht Menschen sind, wenn sie entdecken, was alles essbar ist und welche Schätze oft ungenutzt im Garten oder auf dem Markt landen.
Viele denken bei pflanzlicher Ernährung zuerst an Verzicht.
Ich sehe das genau anders.
Für mich bedeutet pflanzlich vollwertig zu kochen vor allem Vielfalt, Kreativität und die Möglichkeit, Lebensmittel wieder ganzheitlich zu nutzen.
Die pflanzliche Küche hat so viel mehr zu bieten als viele glauben.
Sie ist bunt, abwechslungsreich, nährstoffreich und voller Möglichkeiten.
Oft liegen die spannendsten Zutaten direkt vor uns – wir haben nur nie gelernt, sie zu nutzen.
Radieschengrün ist dafür das perfekte Beispiel.
Aus vermeintlichem Küchenabfall wird ein Lebensmittel voller Geschmack und wertvoller Inhaltsstoffe.
Und genau diese Sichtweise möchte ich weitergeben.
Pflanzlich vollwertig kochen – das Fundament dahinter
Genau solche Rezepte und viele weitere findest du auch in unserer Masterclass:
„Pflanzlich vollwertig – Das Fundament einer pflanzlich-vollwertigen Küche“
Dort lernst du nicht nur Rezepte kennen, sondern verstehst auch, warum bestimmte Lebensmittel so wertvoll sind und wie du sie sinnvoll in deinen Alltag integrierst.
Du erfährst unter anderem:
wie du nährstoffreich pflanzlich kochst
welche Lebensmittel besonders wertvoll sind
wie du Zutaten sinnvoll kombinierst
wie du Geld sparst und Lebensmittel besser nutzt
wie du pflanzliche Gerichte ausgewogen gestaltest
und wie abwechslungsreich die pflanzliche Küche wirklich sein kann
Denn gesunde Ernährung beginnt nicht mit Verzicht – sondern mit Wissen.
Fazit
Bevor du das nächste Mal Radieschenblätter wegwirfst, probiere dieses Pesto aus.
Vielleicht entdeckst du dadurch eine ganz neue Seite der pflanzlichen Küche.
Für mich gehört es inzwischen zu meinen liebsten Zero-Waste-Rezepten überhaupt.
Und vielleicht bald auch zu deinen.
🎥 In unserem YouTube-Video zeigen wir dir die Zubereitung Schritt für Schritt:
👉 Zum Rezept-Video
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Ausprobieren.
Alles Liebe Theresa
Erdbeerblätter verwenden statt wegwerfen 🍓🌿 2 geniale Zero-Waste-Rezepte für Tee & Erdbeeressig
Wenn die Erdbeersaison beginnt, freue ich mich jedes Jahr aufs Neue auf die süßen roten Früchte. Doch lange Zeit habe ich, wie die meisten Menschen, einen wertvollen Teil der Erdbeere einfach weggeworfen: die Kelchblätter.
Dabei steckt genau dort oft noch viel Aroma. Und wenn wir ehrlich sind: Warum sollten wir einen Teil einer wunderschönen Frucht entsorgen, wenn wir ihn sinnvoll nutzen können?
Bei Naturgenusswelt lieben wir es, Lebensmittel möglichst vollständig zu verwenden. Nicht aus Zwang, sondern aus Wertschätzung. Die Natur schenkt uns so viel Fülle – und oft sind es gerade die einfachen Dinge, die uns überraschen.
Heute möchte ich dir zwei meiner liebsten Möglichkeiten zeigen, Erdbeer-Kelchblätter zu verwenden.
Qualität ist hier besonders wichtig
Da wir bei diesen Rezepten die Kelchblätter der Erdbeeren verwenden, solltest du besonders auf die Qualität achten.
Am besten eignen sich Erdbeeren aus dem eigenen Garten, von regionalen Produzenten deines Vertrauens oder in Bio-Qualität. Da sich auf den äußeren Pflanzenteilen Rückstände von Pflanzenschutzmitteln befinden können, würde ich bei konventionell angebauten Erdbeeren eher darauf verzichten, die Kelchblätter weiterzuverwenden.
Wasche die Erdbeeren und die Kelchblätter vor der Verwendung gründlich und verwende nur frische, gesunde Pflanzenteile.
So kannst du die Erdbeere mit gutem Gefühl nahezu vollständig nutzen und das Beste aus ihr herausholen.
Warum Erdbeerblätter nicht im Müll landen sollten
Die grünen Kelchblätter der Erdbeere sind essbar und besitzen ein angenehm frisches, leicht fruchtiges Aroma.
Natürlich werden sie keine Erdbeeren ersetzen. Doch sie eignen sich wunderbar für:
Teearomatisierten EssigKräutermischungenkreative Zero-Waste-Küche
So entsteht aus vermeintlichen Küchenresten etwas Neues – und wir reduzieren gleichzeitig Lebensmittelverschwendung.
Rezept 1: Frischer Erdbeerblätter-Tee
Dieser Tee ist besonders einfach und perfekt für warme Frühlingstage.
ZutatenKelchblätter von frischen Erdbeeren500 ml heißes WasserZubereitung
Die frischen Kelchblätter gründlich waschen und in eine Teekanne geben. Mit heißem Wasser ( 80 grad) übergießen und etwa 10 Minuten ziehen lassen daür ist unser Edelstall Teesieb wunderbar geeigent.
Der Tee schmeckt angenehm mild, leicht fruchtig und erinnert dezent an Erdbeeren.
Tipp
Besonders lecker wird er mit etwas Zitronenmelisse oder Minze aus dem Garten.
Rezept 2: Getrocknete Erdbeerblätter für Tee
Wenn du größere Mengen Erdbeeren verarbeitest, lohnt es sich, die Kelchblätter zu trocknen.
So geht's
Die Kelchblätter auf einem Tuch oder Dörrgitter ausbreiten und vollständig trocknen lassen.
Anschließend luftdicht lagern.
So hast du das ganze Jahr über eine besondere Teezutat zur Hand.
Rezept 3: Erdbeer-Apfelessig
Dieses Rezept begeistert mich jedes Jahr aufs Neue.
Zutaten
Kelchblätter von Erdbeeren
500 ml naturtrüber Apfelessig
Zubereitung
Die Kelchblätter in ein sauberes Glas geben und mit Apfelessig übergießen.
Das Glas verschließen und etwa 1–2 Wochen ziehen lassen.
Danach abseihen und den aromatisierten Essig in Flaschen füllen.
Verwendung
Der Erdbeeressig passt hervorragend zu:
Salaten
Frühlingsdressings
Wildkräutersalaten
sommerlichen Gemüsegerichten
Die pflanzliche Küche steckt voller Möglichkeiten
Für mich bedeutet eine pflanzliche Küche weit mehr als nur Rezepte.
Sie bedeutet Achtsamkeit, Kreativität und Wertschätzung für unsere Lebensmittel.
Viele Menschen wissen heute gar nicht mehr, wie vielfältig die Natur eigentlich ist und wie viele essbare Schätze sie uns schenkt. Die pflanzliche Küche bietet eine unglaubliche Fülle an Nährstoffen, Aromen und Möglichkeiten – oft direkt vor unserer Haustüre.
Wenn wir lernen, Lebensmittel wieder vollständig zu nutzen, entdecken wir ungeahnte Geschmackswelten. Aus etwas, das sonst im Bioabfall landen würde, entstehen neue Rezepte, neue Ideen und ein bewussterer Umgang mit unserer Nahrung.
Genau diese Haltung begleitet uns auch bei Naturgenusswelt: bewusst genießen, nachhaltig handeln und die Geschenke der Natur mit Respekt und Dankbarkeit nutzen.
Möchtest du tiefer in die pflanzlich-vollwertige Küche eintauchen?
Viele Menschen möchten sich gesünder ernähren, wissen aber nicht genau, wie sie das im Alltag umsetzen können.
Genau deshalb haben wir unseren Onlinekurs „Pflanzlich vollwertig kochen“ entwickelt.
Dort lernst du Schritt für Schritt:
🌿 wie du vollwertig und nährstoffreich kochst
🌿 wie du natürliche Zutaten kreativ verwendest
🌿 wie du gesunde Gerichte zubereitest, die der ganzen Familie schmecken
🌿 und wie du mehr Selbstbestimmung in deine Küche bringst
Der Kurs enthält viele Rezepte, Videos und praktische Alltagstipps, die dich langfristig begleiten.
👉 Hier findest du alle Informationen zum Kurs: https://naturgenusswelt.at/products/online-vegan-grundkurs-zum-kochen
🎥 Unser YouTube-Video zum Nachmachen
Du möchtest die Rezepte Schritt für Schritt sehen und direkt mit uns gemeinsam zubereiten?
Dann schau dir gerne unser YouTube-Video an. Dort zeigen wir dir nicht nur die genaue Herstellung von Erdbeerblätter-Tee und aromatischem Erdbeeressig, sondern sprechen auch ausführlicher über die Erdbeer-Kelchblätter und ihre traditionelle Verwendung.
Viele Menschen wissen gar nicht, dass das Erdbeergrün wertvolle Pflanzenstoffe wie Gerbstoffe, Flavonoide und Antioxidantien enthält und seit langer Zeit als Tee genutzt wird. In unserem Video erfährst du mehr über die Inhaltsstoffe, die Verwendungsmöglichkeiten und warum die Kelchblätter viel zu schade für den Bioabfall sind.
👉 Hier geht's direkt zum Video: [YouTube-Link einfügen]
Viel Freude beim Anschauen, Ausprobieren und Entdecken dieser oft übersehenen Schätze der Natur. 🌿🍓
Manchmal liegen die schönsten Ideen direkt vor uns – in diesem Fall auf einer Erdbeere.
Bevor du die Kelchblätter das nächste Mal wegwirfst, probiere doch einen Tee oder einen aromatischen Erdbeeressig daraus herzustellen.
Vielleicht entdeckst du dabei eine ganz neue Seite der Erdbeere.
Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren und Genießen.
Alles Liebe
Theresa von Naturgenusswelt 🌿🍓
Gesundes Beeren-Eis aus 2 Zutaten
Cremig, pflanzlich & ohne raffinierten Zucker
An heißen Sommertagen lieben wir einfache Rezepte, die schnell gehen und trotzdem richtig gut schmecken. Dieses cremige Beeren-Eis besteht aus nur 2 natürlichen Zutaten, ist rein pflanzlich, ohne raffinierten Zucker und in wenigen Minuten fertig.
Das Beste daran:Ihr braucht keine Eismaschine und oft nicht einmal einen Profi-Mixer 🌿
Gerade solche einfachen Rezepte zeigen, wie lecker und unkompliziert eine natürliche Ernährung sein kann.
Zutaten:
Für ca. 2 Portionen
300 g gefrorene Beeren(z. B. Erdbeeren, Himbeeren oder Beerenmix)
2 reife Bananen
Optional:
etwas Vanille
1 TL Zitronensaft
frische Minze zum Servieren
Das brauchst du:
Einen Mixer oder Food Processor
Eisportionierer oder Löffel
Zubereitung
Die Bananen zuerst cremig mixen. Danach nach und nach die gefrorenen Beeren dazugeben und alles zu einem cremigen Eis verarbeiten.
Je nach Mixer kann es helfen, die Masse zwischendurch mit einem Löffel nach unten zu schieben. Falls nötig, könnt ihr 1–2 Esslöffel Pflanzenmilch ergänzen.
Das Eis direkt servieren und nach Wunsch mit frischen Beeren toppen.
Tipps für extra Cremigkeit
Besonders cremig wird das Eis mit sehr reifen Bananen.Funktioniert wunderbar mit Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren oder Mango.Wer es süßer mag, kann etwas Dattelpaste ergänzen.Für eine festere Konsistenz das Eis vor dem Servieren nochmals kurz einfrieren.
Warum wir solche Eisrezepte lieben
Viele klassische Eiscremes enthalten heute große Mengen Zucker, künstliche Aromen und Zusatzstoffe. Dabei kann Eis auch ganz natürlich, nährend und unglaublich lecker sein.
Gerade im Sommer machen wir solche schnellen Fruchteis-Rezepte fast täglich — weil sie:
erfrischend
unkompliziert
cremig und trotzdem natürlich sind.
Und genau deshalb haben uns in den letzten Jahren immer mehr Menschen gefragt:
👉 „Könnt ihr nicht einmal einen ganzen gesunden Eiskurs machen?“ JA!
Unser neuer pflanzlicher Eiskurs erscheint bald 🍦🌿
Und ja…wir arbeiten gerade mit viel Liebe an einem ganz besonderen Online-Eiskurs.
Natürlich wie immer:
rein pflanzlich
ohne raffinierten weißen Zucker
vollwertig & alltagstauglich
mit vielen cremigen Eisrezepten
gesunden Eisdesserts
selbstgemachten Waffeln
Schoko-Eis
Fruchteis
schnellen Rezepten
und vielem mehr.
Der Kurs soll zeigen, dass gesunder Genuss nicht kompliziert sein muss, sondern richtig Freude machen darf.
Und ehrlich gesagt wird das wahrscheinlich unser cremigster Kurs bisher.
Trag dich jetzt in unseren Newsletter ein 🌿
Die ersten Plätze und der Frühstarter-Preis werden nur über unseren Newsletter bekanntgegeben.
Wenn du:
gesunde Eisrezepte liebstnatürliche Süßspeisen magstauf raffinierten Zucker verzichten möchtestund einfache pflanzliche Rezepte suchst,
dann trag dich unbedingt in unseren Newsletter ein.
Dort erfährst du als Erstes:
wann der Kurs startetwelche Rezepte enthalten sindund welche besonderen Bonusinhalte noch dazukommen 🍓✨
Wir freuen uns riesig darauf, diesen sommerlichen Kurs bald mit euch zu teilen.
Zum YouTube-Video 🎥
Das ganze sommerliche Eis-Rezept als Video findest du auch auf unserem YouTube-Kanal Naturgenusswelt 🌿Dort nehmen wir dich mit in unsere natürliche Küche und zeigen dir Schritt für Schritt, wie einfach gesunde pflanzliche Rezepte sein können.
👉 Hier kannst du dir das Video ansehen.
Wir wünschen dir ganz viel Freude beim Eis genießen, Ausprobieren und einen wunderschönen sommerlichen Tag ☀️🍓
Theresavon Naturgenusswelt 🌿
Erdbeer-Rhabarber-Crumble – einfaches & gesundes Frühlingsdessert
Einfaches, vollwertiges Frühlingsdessert ohne raffinierten Zucker
Es gibt Rezepte, die nach Zuhause schmecken. Und genau so ein Rezept ist dieser Erdbeer-Rhabarber-Crumble für mich.
Sobald die ersten regionalen Erdbeeren und der erste Rhabarber Saison haben, freue ich mich jedes Jahr darauf, dieses einfache Dessert zu machen.Die süßen Erdbeeren harmonieren perfekt mit der feinen Säure des Rhabarbers und die knusprigen Streusel machen daraus echtes Wohlfühlessen.
Was ich daran besonders liebe:
Es braucht keine komplizierten Zutaten.
Kein raffinierter Zucker.
Und trotzdem schmeckt es unglaublich lecker.
Für mich zeigt dieses Rezept sehr schön, wie einfach eine pflanzlich vollwertige Küche sein kann.
Warum ich Rhabarber so gerne verwende
Viele sehen Rhabarber einfach nur als klassische KuchenZutat.
Dabei ist er viel mehr als das.
Rhabarber bringt eine natürliche Frische in Gerichte und passt wunderbar in die Frühlingsküche. Gemeinsam mit Erdbeeren entsteht eine Kombination, die leicht, fruchtig und gleichzeitig richtig gemütlich schmeckt. Gerade in der pflanzlich vollwertigen Küche liebe ich solche saisonalen Kombinationen.
Rezept: Erdbeer-Rhabarber-Crumble
Zutaten für die Fruchtfüllung
300 g Erdbeeren
200 g Rhabarber
1–2 EL Dattelzucker oder Ahornsirup
1 TL Vanillezucker oder etwas Vanille
1 EL Stärke oder Puddingpulver
optional: etwas Zitronensaft
Zutaten für die Crumble-Streusel
120 g Hafermehl
40 g Haferflocken
40 g gemahlene Mandeln
30 g Mandelmus
30 g Kokosöl
3–4 EL Ahornsirup oder Dattelpaste
1 Prise Salz
1 TL Zimt
optional: etwas Vanille
Zubereitung
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Erdbeeren und Rhabarber in kleine Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben. Anschließend mit Ahornsirup, Vanille und Stärke vermengen.
Für die Streusel alle Zutaten in einer Schüssel vermischen, bis eine leicht krümelige Masse entsteht.
Die Crumble-Mischung gleichmäßig über die Früchte verteilen. Den Crumble anschließend etwa 30–45 Minuten goldbraun backen, bis die Früchte weich sind und die Streusel herrlich knusprig werden.
Warm oder kalt servieren.
Mein Tipp
Besonders lecker schmeckt der Crumble:
mit pflanzlichem Joghurt
etwas Vanillesauce
mit selbstgemachten Vanille Eis ( dazu bald mehr....)
Ich liebe ihn vor allem frisch aus dem Ofen, wenn die Erdbeeren richtig saftig werden und die Streusel noch warm sind.
Vollwertige pflanzliche Küche die so lecker schmeckt
Gerade solche Rezepte zeigen sehr schön, dass pflanzlich vollwertige Küche keineswegs Verzicht bedeutet.
Mit natürlichen Zutaten entstehen Desserts, die:
sättigend
nährstoffreicher
alltagstauglich
und unglaublich lecker sind
Genau diesen Ansatz vermittle ich auch in meiner Masterclass:
👉 „Pflanzlich vollwertig – Das Fundament einer pflanzlich-vollwertigen Küche“
Dort lernst du Schritt für Schritt:
wie du gesunde pflanzliche Gerichte alltagstauglich umsetztnatürliche Alternativen verwendest
deinen Nähstoffe auf natürliche weise deckst
und vollwertig kochst ganz ohne Überforderung und das ganz einfach in deinen Alltag integrierst
Fazit
Dieser Erdbeer-Rhabarber-Crumble ist für mich echter Frühling auf dem Teller.
Einfach, gemütlich und voller saisonaler Zutaten.
Und oft sind genau diese unkomplizierten Rezepte die, die man immer wieder macht.
Passendes Video
In unserem YouTube-Video zeigen wir dir die Zubereitung Schritt für Schritt:
Hier geht es zum Video
Ich wünsche dir ganz viel freude beim nachbacken und natürlich noch merh freude beim genießen.
Alles Liebe Theresa
Spargel in cremiger Sauce – einfaches & schnelles Spargel Rezept
Viel mehr als nur Suppe oder Sauce Hollandaise
Spargel gehört für mich zu den schönsten Lebensmitteln im Frühling.
Jedes Jahr freue ich mich darauf, wenn die Saison beginnt – denn Spargel ist nicht nur unglaublich vielseitig, sondern auch ein sehr wertvolles, leichtes Gemüse, das unseren Körper gerade jetzt wunderbar unterstützen kann.
Was ich dabei immer wieder beobachte:
Viele bereiten Spargel immer gleich zu. Klassisch mit Sauce Hollandaise oder als Suppe.
Und beides hat natürlich seinen Platz – aber Spargel kann so viel mehr.
Genau deshalb möchte ich dir heute ein einfaches, alltagstaugliches Rezept zeigen, das du vielseitig einsetzen kannst.
Warum Spargel so wertvoll ist
Spargel wird schon lange in der Naturheilkunde geschätzt.
Er ist:
Leicht und gut bekömmlich
reich an Mineralstoffen
wirkt entwässernd
und unterstützt den Körper gerade im Frühling
Für mich ist er deshalb ein perfektes Gemüse für diese Jahreszeit.
Spargel in cremiger Sauce vielseitig & schnell
Dieses Rezept ist eines meiner liebsten Spargelgerichte, wenn es schnell gehen soll.
Du kannst es:
👉 als cremige Sauce zu Nudeln verwenden 👉 oder klassisch mit Kartoffeln genießen
Es ist einfach, sättigend und zeigt, wie unkompliziert pflanzliche Küche sein kann.
Zutaten für die cremige Spargelsauce
1 Zwiebel
20 g pflanzliche Butter ( Rezept für meine Selbstgemachte findest du in meinem Grundkurs für die pflanzliche vollwertige Küche) alternativ Kokosöl oder Olivenöl
20 g Mehl ( Reismehl, Dinkelmehl oder Mehl nach Wahl)
200 ml Gemüsebrühe
200 ml Milch (pflanzlich möglich)
Salz
1 Preis Pfeffer
1 Preis Muskat
1 TL Zitronensaft
500 g Spargel grün und weiss frische Kräuter
Zubereitung
Die Zwiebel fein würfeln und in einer pflanzlichen Butter glasig anschwitzen. Das Mehl dazugeben und kurz mitrösten, bis eine helle Mehlschwitze entsteht. Nach und nach Gemüsebrühe und Milch einrühren, dabei gut rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft hinzufügen und die Sauce kurz köcheln lassen.
Den Spargel in Stücke schneiden (weißen vorher schälen) und in die Sauce geben. Anschließend alles etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Spargel weich ist.
Zum Schluss mit frisch geschnittenem Schnittlauch verfeinern.
So kannst du die Spargelsauce verwenden
Diese cremige Spargelsauce ist unglaublich vielseitig und lässt sich ganz einfach in deinen Alltag integrieren.
Ich verwende sie am liebsten:
als Sauce zu Nudeln, besonders gut passen Vollkornnudeln oder Linsennudeln
Klassisch zu Kartoffeln, einfach gekocht oder als Ofenkartoffeln
zu Reis oder Hirse für eine leichte, sättigende Mahlzeit
als cremige Gemüsebeilage
Als schnelle All-in-One-Mahlzeit, wenn du einfach alles in einer Pfanne kombinierst
Pflanzlich vollwertig kochen – einfach im Alltag
Rezepte wie dieses zeigen sehr schön, worum es mir in meiner Küche geht.
Es geht nicht nur darum, „vegan“ zu kochen, sondern darum zu verstehen, wie wir einfache Zutaten so kombinieren, dass daraus nährende, alltagstaugliche Gerichte entstehen.
Genau dieses Wissen gebe ich auch in meinem Onlinekurs weiter:
👉 „Pflanzlich vollwertig kochen – das Fundament einer gesunden pflanzlichen Ernährung“
Dort zeige ich dir Schritt für Schritt:
Wie du einfache Gerichte alltagstauglich umsetzt,
wie du Zutaten sinnvoll kombinierst und deine Nähstoffe natürlich bedecken kannst
und wie du eine gesunde pflanzliche Ernährung wirklich in deinen Alltag integrierst
und das gesamte Fundament der pflanzlichen vollwertigen Ernährung
Video
In unserem YouTube-Video zeigen wir dir die Zubereitung Schritt für Schritt:
👉 Zum Youtube Video
Vegane Spargelcremesuppe – leicht, basisch & voller Frühlingskraft
Der Frühling ist Spargelzeit – und für mich jedes Jahr etwas ganz Besonderes.
Ich liebe Spargel schon seit vielen Jahren.Aber was viele gar nicht wissen:
Spargel ist nicht nur ein Gemüse sondern auch eine echte Heilpflanze.
Gerade nach dem Winter kann er unseren Körper wunderbar unterstützen, wieder in Balance zu kommen.
Diese vegane Spargelcremesuppe ist für mich deshalb viel mehr als nur ein Rezept.Sie ist ein einfaches, nährendes Frühlingsgericht, das leicht, basisch und gleichzeitig unglaublich wohltuend ist.
Warum Spargel im Frühling so wertvoll ist
In der Naturheilkunde wird Spargel seit langem geschätzt.
Er wirkt unter anderem:
entwässerndunterstützt die Nierenfunktionkann den Körper bei der Ausleitung begleitenwirkt basenbildendliefert wichtige Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe
Gerade im Frühling, wenn der Körper nach dem Winter oft träge ist, kann Spargel eine wunderbare Unterstützung sein.
Für mich gehört er deshalb ganz bewusst in diese Jahreszeit.
Mein persönlicher Zugang
Ich finde es immer wieder spannend, wie wenig wir heute über unsere Lebensmittel wissen.
Viele sehen Spargel einfach als klassisches Frühlingsgemüse.
Aber wenn man beginnt, ihn ganzheitlich zu betrachten, merkt man schnell:Er kann unseren Körper auf natürliche Weise unterstützen.
Genau das liebe ich an der pflanzlichen Küche.
Dass wir mit einfachen Lebensmitteln so viel bewirken können – wenn wir verstehen, wie sie wirken.
Rezept: Spargelcremesuppe (Vegan)
Für 2–3 Portionen
Zutaten:
500 g weißer Spargel
1 kleine Kartoffel (für die Cremigkeit)
1 Zwiebel
1 EL hochwertiges Öl (z. B. Olivenöl oder Kokosöl)
600 ml Gemüsebrühe
100 ml pflanzliche Sahne
Ich verwende hier am liebsten meine selbstgemachte pflanzliche Sahne – ein Grundrezept aus meinem pflanzlich vollwertigen Online-Kochkurs.
Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung
Zwiebel schälen und fein würfeln.Spargel und Kartoffel vorbereiten und in Stücke schneiden.
Die Zwiebel in Öl glasig anbraten, dann Spargel und Kartoffel dazugeben.
Mit Gemüsebrühe aufgießen und etwa 15–20 Minuten weich kochen.
Alles fein pürieren, bis eine cremige Suppe entsteht.
Die pflanzliche Sahne einrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Mit frischen Kräutern servieren – und genießen.
Mein Tipp: Ideal für Detox & Frühlingskur
Diese Suppe ist nicht nur leicht und bekömmlich –sie eignet sich auch wunderbar als Teil einer sanften Detox-Phase.
Gerade im Frühling, wenn der Körper nach Leichtigkeit und Entlastung sucht, sind solche einfachen, nährstoffreichen Gerichte besonders wertvoll.
👉 Genau aus diesem Gedanken heraus ist auch mein Detox Online-Kurs entstanden.
Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deinen Körper mit natürlichen Lebensmitteln, einfachen Rezepten und ganzheitlichen Ansätzen unterstützen kannstohne Druck.
Das Besondere daran:Du kannst selbst entscheiden, wie intensiv du deine Detox-Woche gestalten möchtest – mit verschiedenen Stufen von leicht bis fortgeschritten, ganz angepasst an dich und deinen Alltag.
Ein Stück Frühling auf deinem Teller
Für mich ist diese Suppe jedes Jahr ein kleines Ritual.
Ein Moment, um bewusst in den Frühling zu starten,den Körper zu unterstützenund die Natur wieder mehr in den Alltag zu holen.
Das passende Youtube Video findest du hier:
Spargelsuppe
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Nachkochen 💚
Alles LiebeTheresa