Ingwertee gehört zu den bekanntesten natürlichen Hausmitteln, besonders in der kalten Jahreszeit.
Er wärmt von innen, unterstützt das Immunsystem und bringt neue Energie in den Körper.
Doch viele Menschen bereiten Ingwertee so zu, dass ein großer Teil seiner wertvollen Wirkstoffe verloren geht.
In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du Ingwertee richtig, intensiv und ganzheitlich zubereitest, worauf du achten solltest und warum er aus naturheilkundlicher Sicht so wertvoll ist.
🌿 Warum Ingwertee so beliebt ist
Ingwer wird seit Jahrhunderten in vielen Kulturen geschätzt, sowohl in der Küche als auch in der Naturheilkunde.
Die Knolle enthält wertvolle Scharfstoffe, ätherische Öle und sekundäre Pflanzenstoffe, die auf mehreren Ebenen im Körper wirken.
Viele Menschen greifen zu Ingwertee bei:
• Kältegefühl
• Erkältungszeiten
• träger Verdauung
• innerer Erschöpfung
• dem Wunsch nach mehr Wärme und Aktivierung
Der häufigste Fehler bei Ingwertee
Oft wird Ingwer einfach in Scheiben geschnitten und mit kochendem Wasser übergossen.
Das ist nicht grundsätzlich falsch, aber nicht die wirkungsvollste Methode, um die wertvollen Inhaltsstoffe optimal zu nutzen.
Die wichtigsten Wirkstoffe des Ingwers, insbesondere Gingerole und Shogaole, sitzen im Inneren der Knolle.
Je feiner der Ingwer zerkleinert wird, desto besser können diese Stoffe ins Wasser übergehen.

Ingwer richtig vorbereiten, so wird der Tee intensiv
Für einen wirklich wirksamen Ingwertee empfiehlt es sich, den Ingwer:
fein zu reiben
sehr klein zu schneiden
oder durch eine Knoblauchpresse zu drücken
Durch das feine Zerkleinern wird die Zellstruktur aufgebrochen, sodass die Wirkstoffe optimal freigesetzt werden.
Der Tee wird dadurch deutlich intensiver, wärmender und kraftvoller.
Wassertemperatur & Ziehzeit, entscheidend für die Wirkung
Auch die Temperatur spielt eine wichtige Rolle.
Übergieße den Ingwer nicht mit kochendem Wasser
Ideal sind etwa 80 Grad, also kurz abgekühltes Wasser
Ziehzeit:
5–10 Minuten → milder Ingwertee
15–20 Minuten → intensiv, stark wärmend
Je länger die Ziehzeit, desto kräftiger die Wirkung.
Ganzheitliche Wirkung von Ingwer
Aus ganzheitlicher Sicht wirkt Ingwer auf mehreren Ebenen:
- stark wärmend
- durchblutungsfördernd
- verdauungsanregend
- aktivierend und klärend
- unterstützend für das Immunsystem
Die enthaltenen Gingerole und Shogaole können entzündungshemmend wirken und den Körper bei Regeneration und Abwehr unterstützen, besonders in der kalten Jahreszeit.
Ingwer bringt Bewegung in den Körper und hilft, innere Stagnation zu lösen.
Optional: Ingwertee verfeinern
Nach dem Ziehen kannst du den Tee nach Bedarf verfeinern:
- etwas Zitrone
- Kurkuma
- Ahornsirup
Wichtig: Zusätze immer erst nach dem Ziehen hinzufügen.
Ingwer selbst anbauen – dein eigenes Superfood
Was viele nicht wissen: Ingwer lässt sich auch bei uns gut anbauen, zum Beispiel im Topf, im Gewächshaus oder an einem warmen Platz.
So hast du dein eigenes Superfood direkt zur Hand und kannst Frische und Qualität selbst bestimmen. Hier gehts zu unserem Blogbeitrag dazu.
Ingwertee ist weit mehr als ein warmes Getränk. Richtig zubereitet kann er dich in der kalten Jahreszeit kraftvoll unterstützen, wärmen und aktivieren.
Mit wenigen einfachen Schritten holst du das Beste aus der Ingwerknolle heraus, ganz natürlich und alltagstauglich. Und wenn du nach leckeren Ingwer Rezepte und merh über den Ingwer Wissen möchtest habe ich und mein Mann auch ein E- Book rein über den Ingwer geschrieben. Dort findest du 25 leckere pflanzliche Rezepte, Wissenwertes über den Ingwer und auch über den Anbau von eigenem Ingwer zu Hause. Hier gehts zu unserem Ingwer E-book.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Ausprobieren und beim bewussten Genießen
Alles liebe Theresa und ganz viel Gesundheit
Hier geht es zum Youtube-Video. Wie du Ingwer richtig zubereitst.