Naturgenusswelt | Blog-Beiträge & Rezepte
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Radieschengrün-Pesto – warum du Radieschenblätter niemals wegwerfen solltest
Einfaches Zero-Waste-Rezept voller Nährstoffe
Radieschen gehören für mich einfach zum Garten dazu.
Schon als Kind habe ich Radieschen geliebt und bis heute dürfen sie in unserem Garten nicht fehlen. Es gibt kaum etwas Schöneres, als im Frühling oder Frühsommer durch den Garten zu gehen und die ersten knackigen Radieschen zu ernten.
Was mich dabei immer wieder überrascht:
Viele Menschen freuen sich über die Radieschen selbst und werfen anschließend die Blätter weg.
Hand aufs Herz:
Wie oft hast du Radieschen gekauft, die Knollen gegessen und die Blätter danach im Kompost oder Biomüll entsorgt?
Genau das machen die meisten Menschen.
Und jedes Mal denke ich mir:
Wie schade.
Denn die Blätter der Radieschen sind keineswegs Küchenabfall. Im Gegenteil. Sie enthalten wertvolle Nährstoffe und lassen sich zu einem unglaublich aromatischen Pesto verarbeiten.
Für mich ist das eines dieser Rezepte, das perfekt zeigt, wie kreativ, nachhaltig und überraschend lecker die pflanzliche Küche sein kann.
Es zeigt auch, dass wir oft viel mehr von einer Pflanze nutzen können, als wir denken.
Aus etwas, das viele wegwerfen würden, entsteht in wenigen Minuten ein würziger Aufstrich, Dip oder eine köstliche Pastasauce.
Genau solche Rezepte liebe ich.
Warum Radieschengrün viel zu schade für den Kompost ist
Viele Menschen wissen gar nicht, dass Radieschenblätter essbar sind.
Dabei enthalten sie unter anderem:
Vitamin C
Vitamin K
Ballaststoffe
Calcium
Magnesium
Kalium
Eisen
verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe
Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung können diese Nährstoffe dazu beitragen, den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen.
Besonders spannend sind die enthaltenen Senfölglykoside. Sie verleihen dem Radieschengrün seinen leicht würzigen Geschmack und werden seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht.
Für mich zeigt Radieschengrün sehr schön, dass oft die wertvollsten Lebensmittel diejenigen sind, die wir bisher übersehen haben.
Mein Lieblingsrezept: Radieschengrün-Walnuss-Pesto
Zutaten:
100 g frisches Radieschengrün
50–70 g Walnüsse
1 Knoblauchzehe
Saft einer halben Zitrone
80–100 ml hochwertiges Olivenöl
½ TL Salz
etwas Pfeffer
Zubereitung:
Das Radieschengrün gründlich waschen und anschließend gut trocknen.
Die Walnüsse können optional kurz in einer Pfanne ohne Öl angeröstet werden. Dadurch entwickelt sich ein besonders feines Aroma.
Anschließend Radieschengrün, Walnüsse, Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl in einen Mixer geben und zu einem cremigen Pesto verarbeiten.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Falls das Pesto noch etwas zu fest ist, einfach etwas mehr Olivenöl hinzufügen.
So verwende ich das Pesto
Dieses Pesto ist unglaublich vielseitig.
Ich verwende es besonders gerne:
als Aufstrich auf frischem Brot
als Dip zu Gemüsesticks
als Sauce für Nudeln
zu Ofenkartoffeln
als Topping für Bowls
als würzige Ergänzung für Salate
Gerade als schnelle Pastasauce ist es ein echter Geheimtipp.
Einfach etwas Nudelwasser unterrühren, mit Vollkornnudeln vermengen und fertig ist ein schnelles, nährstoffreiches Mittagessen.
Die pflanzliche Küche hat so viel mehr zu bieten
Genau solche Rezepte liebe ich.
In meinen Kochkursen erlebe ich immer wieder, wie überrascht Menschen sind, wenn sie entdecken, was alles essbar ist und welche Schätze oft ungenutzt im Garten oder auf dem Markt landen.
Viele denken bei pflanzlicher Ernährung zuerst an Verzicht.
Ich sehe das genau anders.
Für mich bedeutet pflanzlich vollwertig zu kochen vor allem Vielfalt, Kreativität und die Möglichkeit, Lebensmittel wieder ganzheitlich zu nutzen.
Die pflanzliche Küche hat so viel mehr zu bieten als viele glauben.
Sie ist bunt, abwechslungsreich, nährstoffreich und voller Möglichkeiten.
Oft liegen die spannendsten Zutaten direkt vor uns – wir haben nur nie gelernt, sie zu nutzen.
Radieschengrün ist dafür das perfekte Beispiel.
Aus vermeintlichem Küchenabfall wird ein Lebensmittel voller Geschmack und wertvoller Inhaltsstoffe.
Und genau diese Sichtweise möchte ich weitergeben.
Pflanzlich vollwertig kochen – das Fundament dahinter
Genau solche Rezepte und viele weitere findest du auch in unserer Masterclass:
„Pflanzlich vollwertig – Das Fundament einer pflanzlich-vollwertigen Küche“
Dort lernst du nicht nur Rezepte kennen, sondern verstehst auch, warum bestimmte Lebensmittel so wertvoll sind und wie du sie sinnvoll in deinen Alltag integrierst.
Du erfährst unter anderem:
wie du nährstoffreich pflanzlich kochst
welche Lebensmittel besonders wertvoll sind
wie du Zutaten sinnvoll kombinierst
wie du Geld sparst und Lebensmittel besser nutzt
wie du pflanzliche Gerichte ausgewogen gestaltest
und wie abwechslungsreich die pflanzliche Küche wirklich sein kann
Denn gesunde Ernährung beginnt nicht mit Verzicht – sondern mit Wissen.
Fazit
Bevor du das nächste Mal Radieschenblätter wegwirfst, probiere dieses Pesto aus.
Vielleicht entdeckst du dadurch eine ganz neue Seite der pflanzlichen Küche.
Für mich gehört es inzwischen zu meinen liebsten Zero-Waste-Rezepten überhaupt.
Und vielleicht bald auch zu deinen.
🎥 In unserem YouTube-Video zeigen wir dir die Zubereitung Schritt für Schritt:
👉 Zum Rezept-Video
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Ausprobieren.
Alles Liebe Theresa
Erdbeerblätter verwenden statt wegwerfen 🍓🌿 2 geniale Zero-Waste-Rezepte für Tee & Erdbeeressig
Wenn die Erdbeersaison beginnt, freue ich mich jedes Jahr aufs Neue auf die süßen roten Früchte. Doch lange Zeit habe ich, wie die meisten Menschen, einen wertvollen Teil der Erdbeere einfach weggeworfen: die Kelchblätter.
Dabei steckt genau dort oft noch viel Aroma. Und wenn wir ehrlich sind: Warum sollten wir einen Teil einer wunderschönen Frucht entsorgen, wenn wir ihn sinnvoll nutzen können?
Bei Naturgenusswelt lieben wir es, Lebensmittel möglichst vollständig zu verwenden. Nicht aus Zwang, sondern aus Wertschätzung. Die Natur schenkt uns so viel Fülle – und oft sind es gerade die einfachen Dinge, die uns überraschen.
Heute möchte ich dir zwei meiner liebsten Möglichkeiten zeigen, Erdbeer-Kelchblätter zu verwenden.
Qualität ist hier besonders wichtig
Da wir bei diesen Rezepten die Kelchblätter der Erdbeeren verwenden, solltest du besonders auf die Qualität achten.
Am besten eignen sich Erdbeeren aus dem eigenen Garten, von regionalen Produzenten deines Vertrauens oder in Bio-Qualität. Da sich auf den äußeren Pflanzenteilen Rückstände von Pflanzenschutzmitteln befinden können, würde ich bei konventionell angebauten Erdbeeren eher darauf verzichten, die Kelchblätter weiterzuverwenden.
Wasche die Erdbeeren und die Kelchblätter vor der Verwendung gründlich und verwende nur frische, gesunde Pflanzenteile.
So kannst du die Erdbeere mit gutem Gefühl nahezu vollständig nutzen und das Beste aus ihr herausholen.
Warum Erdbeerblätter nicht im Müll landen sollten
Die grünen Kelchblätter der Erdbeere sind essbar und besitzen ein angenehm frisches, leicht fruchtiges Aroma.
Natürlich werden sie keine Erdbeeren ersetzen. Doch sie eignen sich wunderbar für:
Teearomatisierten EssigKräutermischungenkreative Zero-Waste-Küche
So entsteht aus vermeintlichen Küchenresten etwas Neues – und wir reduzieren gleichzeitig Lebensmittelverschwendung.
Rezept 1: Frischer Erdbeerblätter-Tee
Dieser Tee ist besonders einfach und perfekt für warme Frühlingstage.
ZutatenKelchblätter von frischen Erdbeeren500 ml heißes WasserZubereitung
Die frischen Kelchblätter gründlich waschen und in eine Teekanne geben. Mit heißem Wasser ( 80 grad) übergießen und etwa 10 Minuten ziehen lassen daür ist unser Edelstall Teesieb wunderbar geeigent.
Der Tee schmeckt angenehm mild, leicht fruchtig und erinnert dezent an Erdbeeren.
Tipp
Besonders lecker wird er mit etwas Zitronenmelisse oder Minze aus dem Garten.
Rezept 2: Getrocknete Erdbeerblätter für Tee
Wenn du größere Mengen Erdbeeren verarbeitest, lohnt es sich, die Kelchblätter zu trocknen.
So geht's
Die Kelchblätter auf einem Tuch oder Dörrgitter ausbreiten und vollständig trocknen lassen.
Anschließend luftdicht lagern.
So hast du das ganze Jahr über eine besondere Teezutat zur Hand.
Rezept 3: Erdbeer-Apfelessig
Dieses Rezept begeistert mich jedes Jahr aufs Neue.
Zutaten
Kelchblätter von Erdbeeren
500 ml naturtrüber Apfelessig
Zubereitung
Die Kelchblätter in ein sauberes Glas geben und mit Apfelessig übergießen.
Das Glas verschließen und etwa 1–2 Wochen ziehen lassen.
Danach abseihen und den aromatisierten Essig in Flaschen füllen.
Verwendung
Der Erdbeeressig passt hervorragend zu:
Salaten
Frühlingsdressings
Wildkräutersalaten
sommerlichen Gemüsegerichten
Die pflanzliche Küche steckt voller Möglichkeiten
Für mich bedeutet eine pflanzliche Küche weit mehr als nur Rezepte.
Sie bedeutet Achtsamkeit, Kreativität und Wertschätzung für unsere Lebensmittel.
Viele Menschen wissen heute gar nicht mehr, wie vielfältig die Natur eigentlich ist und wie viele essbare Schätze sie uns schenkt. Die pflanzliche Küche bietet eine unglaubliche Fülle an Nährstoffen, Aromen und Möglichkeiten – oft direkt vor unserer Haustüre.
Wenn wir lernen, Lebensmittel wieder vollständig zu nutzen, entdecken wir ungeahnte Geschmackswelten. Aus etwas, das sonst im Bioabfall landen würde, entstehen neue Rezepte, neue Ideen und ein bewussterer Umgang mit unserer Nahrung.
Genau diese Haltung begleitet uns auch bei Naturgenusswelt: bewusst genießen, nachhaltig handeln und die Geschenke der Natur mit Respekt und Dankbarkeit nutzen.
Möchtest du tiefer in die pflanzlich-vollwertige Küche eintauchen?
Viele Menschen möchten sich gesünder ernähren, wissen aber nicht genau, wie sie das im Alltag umsetzen können.
Genau deshalb haben wir unseren Onlinekurs „Pflanzlich vollwertig kochen“ entwickelt.
Dort lernst du Schritt für Schritt:
🌿 wie du vollwertig und nährstoffreich kochst
🌿 wie du natürliche Zutaten kreativ verwendest
🌿 wie du gesunde Gerichte zubereitest, die der ganzen Familie schmecken
🌿 und wie du mehr Selbstbestimmung in deine Küche bringst
Der Kurs enthält viele Rezepte, Videos und praktische Alltagstipps, die dich langfristig begleiten.
👉 Hier findest du alle Informationen zum Kurs: https://naturgenusswelt.at/products/online-vegan-grundkurs-zum-kochen
🎥 Unser YouTube-Video zum Nachmachen
Du möchtest die Rezepte Schritt für Schritt sehen und direkt mit uns gemeinsam zubereiten?
Dann schau dir gerne unser YouTube-Video an. Dort zeigen wir dir nicht nur die genaue Herstellung von Erdbeerblätter-Tee und aromatischem Erdbeeressig, sondern sprechen auch ausführlicher über die Erdbeer-Kelchblätter und ihre traditionelle Verwendung.
Viele Menschen wissen gar nicht, dass das Erdbeergrün wertvolle Pflanzenstoffe wie Gerbstoffe, Flavonoide und Antioxidantien enthält und seit langer Zeit als Tee genutzt wird. In unserem Video erfährst du mehr über die Inhaltsstoffe, die Verwendungsmöglichkeiten und warum die Kelchblätter viel zu schade für den Bioabfall sind.
👉 Hier geht's direkt zum Video: [YouTube-Link einfügen]
Viel Freude beim Anschauen, Ausprobieren und Entdecken dieser oft übersehenen Schätze der Natur. 🌿🍓
Manchmal liegen die schönsten Ideen direkt vor uns – in diesem Fall auf einer Erdbeere.
Bevor du die Kelchblätter das nächste Mal wegwirfst, probiere doch einen Tee oder einen aromatischen Erdbeeressig daraus herzustellen.
Vielleicht entdeckst du dabei eine ganz neue Seite der Erdbeere.
Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren und Genießen.
Alles Liebe
Theresa von Naturgenusswelt 🌿🍓
Gesundes Beeren-Eis aus 2 Zutaten
Cremig, pflanzlich & ohne raffinierten Zucker
An heißen Sommertagen lieben wir einfache Rezepte, die schnell gehen und trotzdem richtig gut schmecken. Dieses cremige Beeren-Eis besteht aus nur 2 natürlichen Zutaten, ist rein pflanzlich, ohne raffinierten Zucker und in wenigen Minuten fertig.
Das Beste daran:Ihr braucht keine Eismaschine und oft nicht einmal einen Profi-Mixer 🌿
Gerade solche einfachen Rezepte zeigen, wie lecker und unkompliziert eine natürliche Ernährung sein kann.
Zutaten:
Für ca. 2 Portionen
300 g gefrorene Beeren(z. B. Erdbeeren, Himbeeren oder Beerenmix)
2 reife Bananen
Optional:
etwas Vanille
1 TL Zitronensaft
frische Minze zum Servieren
Das brauchst du:
Einen Mixer oder Food Processor
Eisportionierer oder Löffel
Zubereitung
Die Bananen zuerst cremig mixen. Danach nach und nach die gefrorenen Beeren dazugeben und alles zu einem cremigen Eis verarbeiten.
Je nach Mixer kann es helfen, die Masse zwischendurch mit einem Löffel nach unten zu schieben. Falls nötig, könnt ihr 1–2 Esslöffel Pflanzenmilch ergänzen.
Das Eis direkt servieren und nach Wunsch mit frischen Beeren toppen.
Tipps für extra Cremigkeit
Besonders cremig wird das Eis mit sehr reifen Bananen.Funktioniert wunderbar mit Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren oder Mango.Wer es süßer mag, kann etwas Dattelpaste ergänzen.Für eine festere Konsistenz das Eis vor dem Servieren nochmals kurz einfrieren.
Warum wir solche Eisrezepte lieben
Viele klassische Eiscremes enthalten heute große Mengen Zucker, künstliche Aromen und Zusatzstoffe. Dabei kann Eis auch ganz natürlich, nährend und unglaublich lecker sein.
Gerade im Sommer machen wir solche schnellen Fruchteis-Rezepte fast täglich — weil sie:
erfrischend
unkompliziert
cremig und trotzdem natürlich sind.
Und genau deshalb haben uns in den letzten Jahren immer mehr Menschen gefragt:
👉 „Könnt ihr nicht einmal einen ganzen gesunden Eiskurs machen?“ JA!
Unser neuer pflanzlicher Eiskurs erscheint bald 🍦🌿
Und ja…wir arbeiten gerade mit viel Liebe an einem ganz besonderen Online-Eiskurs.
Natürlich wie immer:
rein pflanzlich
ohne raffinierten weißen Zucker
vollwertig & alltagstauglich
mit vielen cremigen Eisrezepten
gesunden Eisdesserts
selbstgemachten Waffeln
Schoko-Eis
Fruchteis
schnellen Rezepten
und vielem mehr.
Der Kurs soll zeigen, dass gesunder Genuss nicht kompliziert sein muss, sondern richtig Freude machen darf.
Und ehrlich gesagt wird das wahrscheinlich unser cremigster Kurs bisher.
Trag dich jetzt in unseren Newsletter ein 🌿
Die ersten Plätze und der Frühstarter-Preis werden nur über unseren Newsletter bekanntgegeben.
Wenn du:
gesunde Eisrezepte liebstnatürliche Süßspeisen magstauf raffinierten Zucker verzichten möchtestund einfache pflanzliche Rezepte suchst,
dann trag dich unbedingt in unseren Newsletter ein.
Dort erfährst du als Erstes:
wann der Kurs startetwelche Rezepte enthalten sindund welche besonderen Bonusinhalte noch dazukommen 🍓✨
Wir freuen uns riesig darauf, diesen sommerlichen Kurs bald mit euch zu teilen.
Zum YouTube-Video 🎥
Das ganze sommerliche Eis-Rezept als Video findest du auch auf unserem YouTube-Kanal Naturgenusswelt 🌿Dort nehmen wir dich mit in unsere natürliche Küche und zeigen dir Schritt für Schritt, wie einfach gesunde pflanzliche Rezepte sein können.
👉 Hier kannst du dir das Video ansehen.
Wir wünschen dir ganz viel Freude beim Eis genießen, Ausprobieren und einen wunderschönen sommerlichen Tag ☀️🍓
Theresavon Naturgenusswelt 🌿
Erdbeer-Rhabarber-Crumble – einfaches & gesundes Frühlingsdessert
Einfaches, vollwertiges Frühlingsdessert ohne raffinierten Zucker
Es gibt Rezepte, die nach Zuhause schmecken. Und genau so ein Rezept ist dieser Erdbeer-Rhabarber-Crumble für mich.
Sobald die ersten regionalen Erdbeeren und der erste Rhabarber Saison haben, freue ich mich jedes Jahr darauf, dieses einfache Dessert zu machen.Die süßen Erdbeeren harmonieren perfekt mit der feinen Säure des Rhabarbers und die knusprigen Streusel machen daraus echtes Wohlfühlessen.
Was ich daran besonders liebe:
Es braucht keine komplizierten Zutaten.
Kein raffinierter Zucker.
Und trotzdem schmeckt es unglaublich lecker.
Für mich zeigt dieses Rezept sehr schön, wie einfach eine pflanzlich vollwertige Küche sein kann.
Warum ich Rhabarber so gerne verwende
Viele sehen Rhabarber einfach nur als klassische KuchenZutat.
Dabei ist er viel mehr als das.
Rhabarber bringt eine natürliche Frische in Gerichte und passt wunderbar in die Frühlingsküche. Gemeinsam mit Erdbeeren entsteht eine Kombination, die leicht, fruchtig und gleichzeitig richtig gemütlich schmeckt. Gerade in der pflanzlich vollwertigen Küche liebe ich solche saisonalen Kombinationen.
Rezept: Erdbeer-Rhabarber-Crumble
Zutaten für die Fruchtfüllung
300 g Erdbeeren
200 g Rhabarber
1–2 EL Dattelzucker oder Ahornsirup
1 TL Vanillezucker oder etwas Vanille
1 EL Stärke oder Puddingpulver
optional: etwas Zitronensaft
Zutaten für die Crumble-Streusel
120 g Hafermehl
40 g Haferflocken
40 g gemahlene Mandeln
30 g Mandelmus
30 g Kokosöl
3–4 EL Ahornsirup oder Dattelpaste
1 Prise Salz
1 TL Zimt
optional: etwas Vanille
Zubereitung
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Erdbeeren und Rhabarber in kleine Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben. Anschließend mit Ahornsirup, Vanille und Stärke vermengen.
Für die Streusel alle Zutaten in einer Schüssel vermischen, bis eine leicht krümelige Masse entsteht.
Die Crumble-Mischung gleichmäßig über die Früchte verteilen. Den Crumble anschließend etwa 30–45 Minuten goldbraun backen, bis die Früchte weich sind und die Streusel herrlich knusprig werden.
Warm oder kalt servieren.
Mein Tipp
Besonders lecker schmeckt der Crumble:
mit pflanzlichem Joghurt
etwas Vanillesauce
mit selbstgemachten Vanille Eis ( dazu bald mehr....)
Ich liebe ihn vor allem frisch aus dem Ofen, wenn die Erdbeeren richtig saftig werden und die Streusel noch warm sind.
Vollwertige pflanzliche Küche die so lecker schmeckt
Gerade solche Rezepte zeigen sehr schön, dass pflanzlich vollwertige Küche keineswegs Verzicht bedeutet.
Mit natürlichen Zutaten entstehen Desserts, die:
sättigend
nährstoffreicher
alltagstauglich
und unglaublich lecker sind
Genau diesen Ansatz vermittle ich auch in meiner Masterclass:
👉 „Pflanzlich vollwertig – Das Fundament einer pflanzlich-vollwertigen Küche“
Dort lernst du Schritt für Schritt:
wie du gesunde pflanzliche Gerichte alltagstauglich umsetztnatürliche Alternativen verwendest
deinen Nähstoffe auf natürliche weise deckst
und vollwertig kochst ganz ohne Überforderung und das ganz einfach in deinen Alltag integrierst
Fazit
Dieser Erdbeer-Rhabarber-Crumble ist für mich echter Frühling auf dem Teller.
Einfach, gemütlich und voller saisonaler Zutaten.
Und oft sind genau diese unkomplizierten Rezepte die, die man immer wieder macht.
Passendes Video
In unserem YouTube-Video zeigen wir dir die Zubereitung Schritt für Schritt:
Hier geht es zum Video
Ich wünsche dir ganz viel freude beim nachbacken und natürlich noch merh freude beim genießen.
Alles Liebe Theresa
Spargel in cremiger Sauce – einfaches & schnelles Spargel Rezept
Viel mehr als nur Suppe oder Sauce Hollandaise
Spargel gehört für mich zu den schönsten Lebensmitteln im Frühling.
Jedes Jahr freue ich mich darauf, wenn die Saison beginnt – denn Spargel ist nicht nur unglaublich vielseitig, sondern auch ein sehr wertvolles, leichtes Gemüse, das unseren Körper gerade jetzt wunderbar unterstützen kann.
Was ich dabei immer wieder beobachte:
Viele bereiten Spargel immer gleich zu. Klassisch mit Sauce Hollandaise oder als Suppe.
Und beides hat natürlich seinen Platz – aber Spargel kann so viel mehr.
Genau deshalb möchte ich dir heute ein einfaches, alltagstaugliches Rezept zeigen, das du vielseitig einsetzen kannst.
Warum Spargel so wertvoll ist
Spargel wird schon lange in der Naturheilkunde geschätzt.
Er ist:
Leicht und gut bekömmlich
reich an Mineralstoffen
wirkt entwässernd
und unterstützt den Körper gerade im Frühling
Für mich ist er deshalb ein perfektes Gemüse für diese Jahreszeit.
Spargel in cremiger Sauce vielseitig & schnell
Dieses Rezept ist eines meiner liebsten Spargelgerichte, wenn es schnell gehen soll.
Du kannst es:
👉 als cremige Sauce zu Nudeln verwenden 👉 oder klassisch mit Kartoffeln genießen
Es ist einfach, sättigend und zeigt, wie unkompliziert pflanzliche Küche sein kann.
Zutaten für die cremige Spargelsauce
1 Zwiebel
20 g pflanzliche Butter ( Rezept für meine Selbstgemachte findest du in meinem Grundkurs für die pflanzliche vollwertige Küche) alternativ Kokosöl oder Olivenöl
20 g Mehl ( Reismehl, Dinkelmehl oder Mehl nach Wahl)
200 ml Gemüsebrühe
200 ml Milch (pflanzlich möglich)
Salz
1 Preis Pfeffer
1 Preis Muskat
1 TL Zitronensaft
500 g Spargel grün und weiss frische Kräuter
Zubereitung
Die Zwiebel fein würfeln und in einer pflanzlichen Butter glasig anschwitzen. Das Mehl dazugeben und kurz mitrösten, bis eine helle Mehlschwitze entsteht. Nach und nach Gemüsebrühe und Milch einrühren, dabei gut rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft hinzufügen und die Sauce kurz köcheln lassen.
Den Spargel in Stücke schneiden (weißen vorher schälen) und in die Sauce geben. Anschließend alles etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Spargel weich ist.
Zum Schluss mit frisch geschnittenem Schnittlauch verfeinern.
So kannst du die Spargelsauce verwenden
Diese cremige Spargelsauce ist unglaublich vielseitig und lässt sich ganz einfach in deinen Alltag integrieren.
Ich verwende sie am liebsten:
als Sauce zu Nudeln, besonders gut passen Vollkornnudeln oder Linsennudeln
Klassisch zu Kartoffeln, einfach gekocht oder als Ofenkartoffeln
zu Reis oder Hirse für eine leichte, sättigende Mahlzeit
als cremige Gemüsebeilage
Als schnelle All-in-One-Mahlzeit, wenn du einfach alles in einer Pfanne kombinierst
Pflanzlich vollwertig kochen – einfach im Alltag
Rezepte wie dieses zeigen sehr schön, worum es mir in meiner Küche geht.
Es geht nicht nur darum, „vegan“ zu kochen, sondern darum zu verstehen, wie wir einfache Zutaten so kombinieren, dass daraus nährende, alltagstaugliche Gerichte entstehen.
Genau dieses Wissen gebe ich auch in meinem Onlinekurs weiter:
👉 „Pflanzlich vollwertig kochen – das Fundament einer gesunden pflanzlichen Ernährung“
Dort zeige ich dir Schritt für Schritt:
Wie du einfache Gerichte alltagstauglich umsetzt,
wie du Zutaten sinnvoll kombinierst und deine Nähstoffe natürlich bedecken kannst
und wie du eine gesunde pflanzliche Ernährung wirklich in deinen Alltag integrierst
und das gesamte Fundament der pflanzlichen vollwertigen Ernährung
Video
In unserem YouTube-Video zeigen wir dir die Zubereitung Schritt für Schritt:
👉 Zum Youtube Video
Vegane Spargelcremesuppe – leicht, basisch & voller Frühlingskraft
Der Frühling ist Spargelzeit – und für mich jedes Jahr etwas ganz Besonderes.
Ich liebe Spargel schon seit vielen Jahren.Aber was viele gar nicht wissen:
Spargel ist nicht nur ein Gemüse sondern auch eine echte Heilpflanze.
Gerade nach dem Winter kann er unseren Körper wunderbar unterstützen, wieder in Balance zu kommen.
Diese vegane Spargelcremesuppe ist für mich deshalb viel mehr als nur ein Rezept.Sie ist ein einfaches, nährendes Frühlingsgericht, das leicht, basisch und gleichzeitig unglaublich wohltuend ist.
Warum Spargel im Frühling so wertvoll ist
In der Naturheilkunde wird Spargel seit langem geschätzt.
Er wirkt unter anderem:
entwässerndunterstützt die Nierenfunktionkann den Körper bei der Ausleitung begleitenwirkt basenbildendliefert wichtige Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe
Gerade im Frühling, wenn der Körper nach dem Winter oft träge ist, kann Spargel eine wunderbare Unterstützung sein.
Für mich gehört er deshalb ganz bewusst in diese Jahreszeit.
Mein persönlicher Zugang
Ich finde es immer wieder spannend, wie wenig wir heute über unsere Lebensmittel wissen.
Viele sehen Spargel einfach als klassisches Frühlingsgemüse.
Aber wenn man beginnt, ihn ganzheitlich zu betrachten, merkt man schnell:Er kann unseren Körper auf natürliche Weise unterstützen.
Genau das liebe ich an der pflanzlichen Küche.
Dass wir mit einfachen Lebensmitteln so viel bewirken können – wenn wir verstehen, wie sie wirken.
Rezept: Spargelcremesuppe (Vegan)
Für 2–3 Portionen
Zutaten:
500 g weißer Spargel
1 kleine Kartoffel (für die Cremigkeit)
1 Zwiebel
1 EL hochwertiges Öl (z. B. Olivenöl oder Kokosöl)
600 ml Gemüsebrühe
100 ml pflanzliche Sahne
Ich verwende hier am liebsten meine selbstgemachte pflanzliche Sahne – ein Grundrezept aus meinem pflanzlich vollwertigen Online-Kochkurs.
Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung
Zwiebel schälen und fein würfeln.Spargel und Kartoffel vorbereiten und in Stücke schneiden.
Die Zwiebel in Öl glasig anbraten, dann Spargel und Kartoffel dazugeben.
Mit Gemüsebrühe aufgießen und etwa 15–20 Minuten weich kochen.
Alles fein pürieren, bis eine cremige Suppe entsteht.
Die pflanzliche Sahne einrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Mit frischen Kräutern servieren – und genießen.
Mein Tipp: Ideal für Detox & Frühlingskur
Diese Suppe ist nicht nur leicht und bekömmlich –sie eignet sich auch wunderbar als Teil einer sanften Detox-Phase.
Gerade im Frühling, wenn der Körper nach Leichtigkeit und Entlastung sucht, sind solche einfachen, nährstoffreichen Gerichte besonders wertvoll.
👉 Genau aus diesem Gedanken heraus ist auch mein Detox Online-Kurs entstanden.
Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deinen Körper mit natürlichen Lebensmitteln, einfachen Rezepten und ganzheitlichen Ansätzen unterstützen kannstohne Druck.
Das Besondere daran:Du kannst selbst entscheiden, wie intensiv du deine Detox-Woche gestalten möchtest – mit verschiedenen Stufen von leicht bis fortgeschritten, ganz angepasst an dich und deinen Alltag.
Ein Stück Frühling auf deinem Teller
Für mich ist diese Suppe jedes Jahr ein kleines Ritual.
Ein Moment, um bewusst in den Frühling zu starten,den Körper zu unterstützenund die Natur wieder mehr in den Alltag zu holen.
Das passende Youtube Video findest du hier:
Spargelsuppe
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Nachkochen 💚
Alles LiebeTheresa
Kartoffelpyramide bauen – bis zu 50 kg Kartoffeln auf kleinem Raum ernten
Mehr Ertrag auf kleinem Raum – natürlich & effizient gärtnern
Kartoffeln gehören zu den wertvollsten Grundnahrungsmitteln in der Selbstversorgung. Sie sind nahrhaft, vielseitig und relativ einfach anzubauen. Doch viele Menschen stehen im eigenen Garten vor einer Herausforderung:
👉 Der Platz ist begrenzt.
Genau hier kommt die Kartoffelpyramide ins Spiel – eine einfache, aber unglaublich wirkungsvolle Methode, um auf kleiner Fläche eine große Ernte zu erzielen.
Statt Kartoffeln klassisch im Beet anzubauen, nutzt du bei der Kartoffelpyramide die Höhe. Dadurch entsteht ein vertikales System, das nicht nur platzsparend ist, sondern auch erstaunlich produktiv.Mit der richtigen Umsetzung kannst du so bis zu 50 kg Kartoffeln auf kleinem Raum ernten.
Was ist eine Kartoffelpyramide?
Die Kartoffelpyramide ist ein mehrschichtiges Anbausystem, bei dem Kartoffeln in mehreren Ebenen übereinander wachsen. Dabei wird gezielt ausgenutzt, dass Kartoffelpflanzen entlang ihres Stängels neue Knollen bilden können – vorausgesetzt, sie werden immer wieder mit Erde bedeckt.
Anstatt also nur eine Pflanzebene im Boden zu nutzen, entstehen mehrere Wachstumsebenen übereinander. Das Ergebnis:
mehr Pflanzfläche
bessere Nutzung des Raumes
deutlich höhere Erträge
Diese Methode passt besonders gut in einen nachhaltigen, permakulturellen Garten, in dem Effizienz und Natürlichkeit Hand in Hand gehen.
Warum sich eine Kartoffelpyramide lohnt
Die Kartoffelpyramide ist nicht nur ein spannendes Gartenprojekt, sondern bringt auch viele praktische Vorteile mit sich.
Sie ermöglicht dir, auf kleiner Fläche deutlich mehr zu ernten und ist damit ideal für kleinere Gärten, Hochbeete oder Selbstversorger, die ihren Platz optimal nutzen möchten. Gleichzeitig hast du die Kontrolle über die Erde und die Nährstoffe, wodurch die Pflanzen oft gesünder wachsen.
Ein weiterer Vorteil ist die einfache Pflege: Durch die klare Struktur entsteht weniger Unkraut, und das Arbeiten wird übersichtlicher und angenehmer.
🛠️ Kartoffelpyramide bauen – die richtige Größe
Damit deine Kartoffelpyramide gut funktioniert, ist die richtige Dimension entscheidend.
Eine bewährte Bauweise besteht aus mehreren, aufeinander gesetzten Rahmen:
1. Ebene: 100 × 100 cm2. Ebene: 74 × 74 cm3. Ebene: 50 × 50 cm4. Ebene:34 × 34 cm
oder
1. Ebene: 120 × 120 cm2. Ebene: 86 × 86 cm3. Ebene: 60 × 60 cm4. Ebene: 41 × 41 cm
Wichtig zur Höhe der Rahmen:Die Breite der Bretter liegt idealerweise zwischen 20–30 cm, damit du ausreichend Erde nachgeben kannst.Ich hatte bei meinem Turm nur 15 cm hohe Bretter zur Verfügung das funktioniert aber auch gut, wenn man regelmäßig anhäufelt.
So entsteht eine stabile, nach oben hin kleiner werdende Struktur ähnlich einer Pyramide oder gestuften Form.
Diese Bauweise sorgt dafür, dass jede Ebene genügend Licht bekommt und die Pflanzen sich optimal entwickeln können 🌱
Der richtige Standort
Kartoffeln lieben Licht und Wärme. Wähle daher einen Standort, der sonnig bis halbschattig ist und gleichzeitig etwas geschützt liegt.
Zu starke Mittagshitze kann den Boden austrocknen, während Wind die Pflanzen belastet. Ein ausgeglichener, ruhiger Platz im Garten ist daher ideal.
Die richtige Erde – die Basis für deine Ernte
Kartoffeln sind sogenannte Starkzehrer. Das bedeutet, sie brauchen eine nährstoffreiche, lockere Erde, um ihr volles Potenzial zu entfalten.
Ideal ist eine Mischung aus:
guter Gartenerde
reifem Kompost
etwas Sand für eine lockere Struktur
Die Erde sollte Wasser gut speichern können, ohne dass Staunässe entsteht. Denn zu viel Nässe kann schnell zu Fäulnis führen.
Kartoffeln pflanzen – so gehst du vor
Zu Beginn setzt du die Kartoffeln in die unterste Ebene deiner Pyramide. Die Setzkartoffeln werden mit etwa 5–15 cm Erde bedeckt und mit ausreichend Abstand zueinander gelegt, damit sie sich gut entwickeln können.
Sobald die Pflanzen zu wachsen beginnen, kommt der wichtigste Schritt dieser Methode:👉 Du baust die nächste Ebene auf und füllst wieder Erde nach.
Dieser Vorgang wird mit jeder weiteren Ebene wiederholt. Durch das kontinuierliche Anhäufeln bildet die Pflanze entlang ihres Stängels immer neue Knollen – und genau hier liegt das Geheimnis der hohen Erträge.
Pflege & Düngung – das brauchen deine Kartoffeln
Damit deine Kartoffelpyramide ihr volles Potenzial entfalten kann, ist eine gleichmäßige Pflege entscheidend.
Der Boden sollte stets leicht feucht gehalten werden, ohne zu nass zu sein. Gerade in warmen Perioden ist regelmäßiges Gießen wichtig.
Zusätzlich freuen sich Kartoffeln über eine kontinuierliche Nährstoffzufuhr. Besonders gut geeignet sind:
reifer Kompost
Pflanzenjauchen, zum Beispiel aus Brennnessel
eine Mulchschicht, die Feuchtigkeit speichert und den Boden schützt
Diese natürliche Pflege passt perfekt in ein ganzheitliches Gartenkonzept.
Welche Kartoffelsorten eignen sich?
Für die Kartoffelpyramide eignen sich besonders robuste, ertragreiche Sorten. Mittelspäte bis späte Kartoffeln haben den Vorteil, dass sie über einen längeren Zeitraum wachsen und dadurch mehr Knollen bilden können.
Achte am besten auf hochwertige Bio-Setzkartoffeln, die an deine Region angepasst sind.
Ernte – wann ist der richtige Zeitpunkt?
Nach etwa drei bis vier Monaten beginnt die Erntezeit. Ein gutes Zeichen dafür ist, wenn die Pflanzen langsam welken und die Blätter gelb werden.
Das Besondere an der Kartoffelpyramide:Du kannst sie Schicht für Schicht abbauen und dabei nach und nach deine Kartoffeln ernten ein sehr schöner und bewusster Prozess.
Permakultur-Tipp – ein lebendiges System schaffen
In einem ganzheitlichen Garten geht es nicht nur um Ertrag, sondern auch um Balance.
Die Kartoffelpyramide lässt sich wunderbar mit anderen Pflanzen kombinieren, zum Beispiel mit Ringelblumen, Kapuzinerkresse oder Kräutern. Diese unterstützen das natürliche Gleichgewicht im Garten und können Schädlinge fernhalten.
So entsteht ein kleines, lebendiges Ökosystem, das sich gegenseitig stärkt.
Fazit – einfach, effizient und unglaublich wirkungsvoll
Die Kartoffelpyramide ist eine der schönsten Möglichkeiten,um auf kleiner Fläche große Ernten zu erzielen.
Sie verbindet:🌿 Effizienz🌿 Nachhaltigkeit🌿 und Freude am Gärtnern
Wenn du einmal damit begonnen hast, wirst du schnell merken, wie viel Potenzial in dieser Methode steckt – und wie erfüllend es ist, die eigenen Kartoffeln wachsen zu sehen.
Die Genaue Anleitung findest du unserem Youtube Video:
https://youtu.be/_bIEh2KH740
Wir wünschen dir viel Freude.
Liebe Grüße
Benjamin von Naturgenusswelt
Bärlauch selber anbauen, nachhaltig, einfach & jedes Jahr ernten
Dein eigener Bärlauch im Garten oder auf dem Balkon
Bärlauch gehört für mich jedes Jahr zum Frühling dazu.
Ich sammle ihn schon seit meiner Kindheit im Wald –aber irgendwann kam der Wunsch, ihn auch direkt vor der eigenen Haustür wachsen zu lassen.
Und genau das haben wir gemacht.
Heute wächst Bärlauch bei uns im Garten –und ich kann dir sagen:👉 Es ist eines der schönsten Dinge überhaupt.
Warum Bärlauch im eigenen Garten anbauen?
Bärlauch selbst anzubauen ist nicht nur praktisch –es ist auch die nachhaltigste Art, ihn zu nutzen.
Du musst:
nicht mehr lange suchen
keine Verwechslung riskieren
und greifst nicht in natürliche Bestände ein
👉 Stattdessen hast du jedes Jahr deine eigene, sichere Ernte.
Für uns ist das ein riesiger Schritt Richtung Selbstversorgung und Naturverbundenheit.
Die Vorteile von eigenem Bärlauch
Wenn du Bärlauch selbst anbaust, profitierst du gleich mehrfach:
🌿 immer frischer Bärlauch direkt verfügbar🌿 keine Verwechslungsgefahr🌿 nachhaltige Nutzung ohne Wildbestand zu belasten🌿 kommt jedes Jahr von selbst wieder🌿 ideal für Permakultur-Gärten
👉 Einmal gepflanzt – viele Jahre Freude.
Der richtige Standort für Bärlauch
Bärlauch ist eine Pflanze, die uns sehr klar zeigt, wo sie sich wohlfühlt – wenn man einmal darauf achtet, wie sie in der Natur wächst.
Im Wald findet man ihn meist an schattigen, feuchten Plätzen, oft unter Bäumen, wo der Boden humusreich und locker ist. Genau diese Bedingungen kannst du auch in deinem Garten nachbilden.
Ein halbschattiger bis schattiger Standort ist ideal, am besten dort, wo die Erde nicht austrocknet und sich organisches Material ansammeln darf. Besonders gut eignet sich der Bereich unter Obstbäumen oder Sträuchern, wo sich über die Jahre ein natürlicher, nährstoffreicher Boden entwickelt.
Aber auch im Garten oder sogar auf dem Balkon lässt sich Bärlauch wunderbar kultivieren – vorausgesetzt, du gibst ihm genügend Raum und eine gleichmäßig feuchte Erde.
Bärlauch pflanzen – ein kleines Stück Natur nach Hause holen
Es gibt zwei Wege, Bärlauch im eigenen Garten anzusiedeln.
Der einfachste ist über Zwiebeln. Diese setzt du direkt in die Erde, und mit etwas Geduld beginnen sie sich zu etablieren und Jahr für Jahr weiter auszubreiten.
Die zweite Möglichkeit ist die Aussaat über Samen. Diese Variante ist etwas naturnäher, benötigt aber mehr Zeit und Geduld, da Bärlauch ein sogenannter Kaltkeimer ist. Das bedeutet, er braucht die Kälte des Winters, um im Frühling keimen zu können.
Ganz gleich, für welchen Weg du dich entscheidest – Bärlauch ist keine Pflanze für schnelle Ergebnisse.Aber genau das macht ihn so besonders.
Wenn er einmal angekommen ist, bleibt er.Und mit jedem Jahr wird er kräftiger.
Pflege – zurück zur Natürlichkeit
Was ich an Bärlauch besonders liebe, ist seine Einfachheit. Er braucht keine aufwendige Pflege, keine ständige Aufmerksamkeit – sondern vor allem eines: natürliche Bedingungen.
Ein gleichmäßig feuchter Boden ist wichtig, besonders in trockeneren Phasen. Gleichzeitig darf er nicht zu sehr austrocknen, da Bärlauch aus eher schattigen, feuchten Lebensräumen stammt.
Wenn du ihn möglichst naturnah wachsen lässt und nicht zu stark eingreifst, entwickelt er sich oft am besten von selbst.
Für mich ist das ein wunderschöner Gedanke:👉 weniger Kontrolle, mehr Vertrauen in die Natur.
Ernte – achtsam und im Einklang
Im Frühling beginnt dann der Moment, auf den man sich das ganze Jahr freut: die Ernte.
Die ersten zarten Blätter sind nicht nur geschmacklich etwas Besonderes, sondern tragen auch diese frische Energie des Frühlings in sich.
Wichtig ist dabei, achtsam zu ernten.Ich pflücke immer nur einzelne Blätter und lasse der Pflanze genug Raum, sich weiterzuentwickeln.
So bleibt sie kräftig – und schenkt dir Jahr für Jahr neue Ernte.
Bärlauch in der Küche – frisch, intensiv & lebendig
Wenn du einmal eigenen Bärlauch im Garten hast, verändert sich dein Kochen ganz automatisch.
Du beginnst, ihn intuitiv in deine Gerichte einzubauen.Mal als frisches Pesto, mal als Aufstrich, in Suppen oder ganz einfach über ein warmes Gericht gestreut.
Der Geschmack ist intensiver, lebendiger und einfach nicht mit gekauftem Bärlauch zu vergleichen.
Für mich ist das einer der schönsten Aspekte am Selberanbauen:👉 du erlebst Lebensmittel wieder ganz direkt.
Noch mehr Ideen mit Bärlauch
Wenn du noch tiefer in die Welt des Bärlauchs eintauchen möchtest, findest du in unserem E-Book„Bärlauch Genuss“ viele weitere Inspirationen.
Dort zeigen wir dir:
kreative pflanzliche Rezepteeinfache Ideen für den AlltagMöglichkeiten zum Haltbarmachenund wertvolles Wissen rund um diese besondere Pflanze
So kannst du deinen Bärlauch wirklich in seiner ganzen Vielfalt nutzen.
Unsere Meinung:
Bärlauch im eigenen Garten zu haben, ist mehr als nur praktisch.
Es verändert die Art, wie du Lebensmittel wahrnimmst.Du wirst achtsamer, verbundener und unabhängiger.
Für uns ist es ein kleiner, aber sehr kraftvoller Schrittin Richtung eines naturnahen, selbstbestimmten Lebens.
Passendes Video
In unserem YouTube-Video zeigen wir dir ganz praktisch, wie du Bärlauch selbst anbaust und worauf du achten solltest:
ZUM Video
Wir wünschen dir ganz viel Freude mit deinem eigenem Bärlauch.
Alles Liebe Theresa und Benjamin
Detox einfach erklärt: Wirkung, Fehler & die besten Lebensmittel
Detox, Entgiften, Fasten, gerade im Frühling hört man diese Begriffe überall.
Und gleichzeitig spüre ich bei vielen Menschen eine Unsicherheit:
Macht Detox überhaupt Sinn?Was passiert im Körper wirklich?Und muss man dafür hungern?
Ich möchte dir hier einen ehrlichen, ganzheitlichen Einblick geben, aus meiner eigenen Erfahrung.
Meine persönliche Geschichte mit Detox
Mein erstes Fasten liegt mittlerweile über 14 Jahre zurück.
Damals ging es mir körperlich nicht gut.Ich hatte immer wieder Beschwerden, war oft erschöpft und gerade in der kalten Jahreszeit sehr anfällig.
Ich wusste damals noch nicht genau, was mein Körper braucht – aber ich habe gespürt, dass sich etwas verändern darf.
Also habe ich begonnen, mich intensiver mit Ernährung, Fasten und ganzheitlicher Gesundheit zu beschäftigen.
Dieses erste Detox war für mich ein Wendepunkt.
Nicht, weil es „perfekt“ war sondern weil ich begonnen habe, meinen Körper wirklich zu verstehen.
Danach habe ich Schritt für Schritt mein ganzes Leben umgestellt:meine Ernährung, meinen Alltag, meinen Umgang mit mir selbst.
Und genau das hat so viel verändert.
Heute unterstütze ich meinen Körper bewusstmit einer pflanzlich vollwertigen Ernährung, natürlichen Lebensmitteln und einfachen Routinen.
Und seitdem hat sich unglaublich viel verbessert.
Detox ist für mich kein Trend geworden,sondern ein fester Bestandteil meines Lebens.
Ich mache 1–2 Mal im Jahr ganz bewusst eine Detox-Phase als sanften Reset, als Unterstützung und als Verbindung zu mir selbst.
Was Detox wirklich bedeutet
Ein ganz wichtiger Punkt:
Detox bedeutet nicht, den Körper „zu reinigen“,weil er angeblich „verschmutzt“ ist.
Unser Körper entgiftet jeden Tag ganz von selbst.
Vor allem über:
die Leber
die Nieren
den Darm
die Haut
Detox bedeutet vielmehr:
👉 den Körper bewusst zu unterstützen👉 ihn zu entlasten👉 ihm die richtigen Bedingungen zu geben
Und genau darin liegt die Kraft.
Welche Wirkung Detox haben kann
Wenn du deinen Körper gezielt unterstützt, kann sich das auf vielen Ebenen zeigen.
Viele Menschen berichten von:
mehr Energie
einem klareren Kopf
besserer Verdauung
weniger Heißhunger
einem leichteren Körpergefühl
mehr innerer Ruhe
Für mich persönlich ist es vor allem dieses Gefühl von Leichtigkeit und Klarheit, das ich jedes Mal wieder spüre.
👉 Es geht nicht um Verzicht 👉 es geht um Unterstützung.
Die größten Detox-Fehler
Was ich in den letzten Jahren immer wieder sehe:
Viele Menschen setzen beim Detox auf extreme Methoden.
Typische Fehler sind:
radikales Fasten ohne Vorbereitung
zu wenig Nährstoffe
zu wenig trinken
zu viel Druck und Kontrolle
kurzfristige Crash-Kuren
Das kann den Körper eher stressen als unterstützen.
Deshalb ist mir ein sanfter Ansatz so wichtig.
Die besten Detox-Lebensmittel für deinen Körper
Du musst nicht extrem sein, um deinen Körper zu unterstützen.
Oft sind es die einfachen, natürlichen Lebensmittel, die den größten Unterschied machen.
Gerade im Frühling schenkt uns die Natur genau die Pflanzen, die unser Körper jetzt braucht.
Im Video spreche ich über einige meiner liebsten Lebensmittel, die ich seit vielen Jahren ganz bewusst in meine Ernährung integriere.
Für mich gehören dazu vor allem:
Brennnessel
Die Brennnessel ist für mich eine der kraftvollsten Wildpflanzen überhaupt.
Sie wird traditionell geschätzt für ihre:
entwässernde Wirkung
Unterstützung der Nieren
mineralstoffreiche Zusammensetzung
Ich verwende sie gerne als Tee, im Smoothie oder frisch in der Küche.
Löwenzahn
Löwenzahn gehört zu den klassischen Bitterpflanzen.
Er kann:
die Verdauung unterstützen
die Leber anregen
den Stoffwechsel fördern
Gerade im Frühling ist er eine wunderbare Ergänzung.
Wildheidelbeeren
Wildheidelbeeren sind kleine Kraftpakete.
Sie enthalten:
viele Antioxidantien
wertvolle Pflanzenstoffe
und unterstützen die Zellen auf natürliche Weise
Ich liebe sie besonders in Smoothies.
Zitrone
Zitrone bringt Frische und Leichtigkeit.
Sie wird oft verwendet, um:
den Stoffwechsel anzuregen
die Verdauung zu unterstützen
und den Körper sanft zu aktivieren
Ein Klassiker am Morgen.
Ingwer
Ingwer wirkt wärmend und aktivierend.
Er kann:
die Durchblutung fördern
die Verdauung unterstützen
und das Immunsystem stärken
Gerade in Getränken oder Smoothies verwende ich ihn sehr gerne. Ingwer Rezepte findest du in unserem Ingwer Buch.
Spargel
Spargel ist im Frühling eines der wichtigsten Lebensmittel.
Er wird traditionell geschätzt für seine:
entwässernde Wirkung
Unterstützung der Nieren
leichte, basische Eigenschaften
Ausreichend Flüssigkeitwie Wasser und Kräutertees→ unterstützt die Ausscheidung
Leichte, nährende Gerichtewie Suppen, Smoothies oder einfache pflanzliche Mahlzeiten→ entlasten den Körper spürbar
💚 Mein persönlicher Ansatz
Ich arbeite nicht mit einzelnen „Wundermitteln“.
Es ist immer das Zusammenspiel:
natürliche Lebensmittel
ganzheiliche Lebensweise
einfache Zubereitung
und ein bewusster Umgang mit dem eigenen Körper
Genau das macht langfristig den Unterschied.
Detox darf sanft sein
Das ist mir besonders wichtig.
Detox muss nicht hart sein.Detox muss kein Verzicht sein.Detox darf dich nähren.
Viele haben Angst vor Detox, weil sie sofort an Hunger denken.
Genau hier setze ich bewusst anders an.
Mein Ansatz: Flüssiger Detox, sanft & alltagstauglich
Mein Detox-Ansatz ist flüssig, nährend und flexibel aufgebaut.
Das bedeutet:Du unterstützt deinen Körper gezielt mit:
Smoothies
Suppen
Säften
und leichten, pflanzlichen Getränken
👉 ohne ihn zu überfordern oder in Stress zu bringen.
Ein besonderer Vorteil dabei ist:
Du kannst selbst entscheiden, wie intensiv du deine Detox-Woche gestalten möchtest.
Du hast die Wahl zwischen:
einer leichten Variante
einer mittleren Intensität
und einer fortgeschrittenen Detox-Woche
So kannst du den Detox ganz individuell an deinen Alltag und dein Energielevel anpassen.
Wenn du tiefer einsteigen möchtest
Genau aus diesen Erfahrungen heraus ist auch mein Detox-Kurs entstanden.
Dort begleite ich dich Schritt für Schritt durch eine sanfte Detox-Phase:
mit nährenden Rezepten
mit klarer Struktur
mit einfachen Routinen
und ganzheitlichem Wissen
👉 ohne extremes Fasten👉 ohne Druck👉 sondern in deinem Tempo
Detox ist für mich kein kurzfristiger Trend.
Es ist eine Möglichkeit,wieder mehr auf den eigenen Körper zu hörenund ihn bewusst zu unterstützen.
Und genau das kann langfristig den größten Unterschied machen.
👉Hier geht es zum Online-Kurs
Passendes Video
In unserem YouTube-Video zeigen wir dir die besten Lebensmittel für deinen Körper und erklären Detox nochmal ganz praktisch:
👉 Detox Youtube-Video
Bärlauchsalz selber machen – einfach & lange haltbar
So machst du Bärlauch ganz einfach haltbar
Wenn im Frühling die ersten grünen Blätter im Wald erscheinen und es nach frischem Knoblauch duftet, beginnt für mich eine ganz besondere Zeit.
Ich liebe Bärlauch über alles.Seit vielen Jahren gehört er für mich fest zum Frühling dazu und ich freue mich jedes Jahr darauf, ihn zu sammeln, zu verarbeiten und neue Rezepte daraus zu kreieren.
Eines meiner liebsten Dinge ist es, Bärlauch haltbar zu machen.Und genau dafür ist Bärlauchsalz einfach perfekt.
Es ist unglaublich einfach herzustellen, lange haltbar und bringt den Geschmack des Frühlings das ganze Jahr über in deine Küche.
Warum Bärlauchsalz so besonders ist
Bärlauchsalz ist viel mehr als nur ein Gewürz.
Es verbindet:
die frische Kraft des Bärlauchsmit einem hochwertigen, natürlichen KristallSalzzu einer einfachen, aber unglaublich aromatischen Mischung
Gerade wenn du Wert auf eine natürliche, pflanzlich-vollwertige Küche legst, ist Bärlauchsalz eine wunderbare Möglichkeit, deinen Gerichten mehr Geschmack zu geben – ganz ohne künstliche Zusätze.
Rezept: Bärlauchsalz selber machen
Dieses Rezept ist bewusst schlicht gehalten und funktioniert immer.
Zutaten
100 g frischer Bärlauch
200 g Kristallsalz (unraffiniertes Natursalz)
Zubereitung
Den Bärlauch gründlich waschen und gut trocken tupfen.
Anschließend grob schneiden und zusammen mit dem Salz in einen Mixer oder mit einem Pürierstab fein zerkleinern, bis eine gleichmäßige, grüne Masse entsteht.
Die Mischung auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und dünn ausstreichen.
Nun an einem warmen, luftigen Ort trocknen lassen oder bei niedriger Temperatur im Backofen (ca. 40–50 °C) schonend trocknen.
Sobald das Salz vollständig getrocknet ist, kannst du es nochmals kurz auflockern oder fein mahlen.
Anschließend in ein sauberes Glas füllen und trocken lagern.
Tipps für perfektes Bärlauchsalz
Je feiner du den Bärlauch mixt, desto intensiver wird das Aroma
Achte darauf, dass das Salz wirklich komplett trocken ist, bevor du es abfüllst
Verwende am besten hochwertige Gläser zur Aufbewahrung
Verwendungsmöglichkeiten
Bärlauchsalz ist ein echtes Allround-Gewürz und passt wunderbar zu:
Ofenkartoffeln
Gemüsegerichten
Salaten
Suppen
Pasta
Aufstrichen
Schon eine kleine Menge reicht, um deinen Gerichten eine besondere Note zu geben.
Warum ich Bärlauch so gerne haltbar mache
Für mich ist Bärlauch immer auch ein Stück Natur und Jahreszeit.
Seine Saison ist kurz und genau deshalb liebe ich es, ihn haltbar zu machen.
Mit Bärlauchsalz kannst du diesen Geschmack konservieren und ihn auch Monate später noch genießen.
Es ist ein bisschen so, als würdest du dir den Frühling ins Glas holen.
Noch mehr Bärlauchrezepte entdecken?
Wenn du genauso gerne mit Bärlauch arbeitest wie ich und noch tiefer in dieses wunderbare Wildkraut eintauchen möchtest, dann findest du in meinem E-Book
„Bärlauch Genuss“
noch viele weitere pflanzliche Rezepte, Ideen und wertvolles Wissen rund um Bärlauch.
Dort zeige ich dir unter anderem:
kreative Bärlauchgerichte
einfache Frühlingsrezepte
Tipps zum Sammeln und Verarbeitenund vieles mehr
So kannst du die Bärlauchsaison wirklich voll auskosten.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Ausprobieren 🌿
Alles LiebeTheresa
Gesunde Ostereier im Karottenkuchen-Stil – ohne Zucker & vollwertig
🌿 Ein kleines Oster-Ritual aus meiner Küche
Ostern steht vor der Tür und damit auch ein kleines Ritual, das ich inzwischen sehr liebe:Ich mache meine eigenen gesunden Ostereier im Karottenkuchen-Stil.Es ist für mich mehr als nur ein Rezept.Es ist ein Moment des Innehaltens, des bewussten Zubereitens und eine Möglichkeit, meinen Liebsten etwas zu schenken, das nicht nur süß schmeckt, sondern auch wirklich nährt.
Während viele Süßigkeiten zu Ostern voller Raffiniertem Zucker und Zusatzstoffe sind, wollte ich eine Alternative schaffen, die:
natürlich süß ist
vollwertig
und gleichzeitig richtig lecker
Und genau daraus sind diese kleinen Karotten-Schokoeier entstanden. 🧡
🥕 Warum diese Ostereier so besonders sind
Diese gesunden Ostereier bestehen aus einfachen, natürlichen Zutaten und erinnern geschmacklich leicht an einen saftigen Karottenkuchen.Die Süße kommt ausschließlich aus Datteln (vollwertige süße),die Karotten bringen Frische und Saftigkeit,und die Nüsse sorgen für eine angenehme, sättigende Basis.
Das Beste daran:Du brauchst keinen raffinierten Zucker – und trotzdem entsteht ein wunderbar süßer, schokoladiger Genuss.
🥣 Zutaten für gesunde Ostereier
🥕 85 g fein geraspelte Karotten
🥕 240 g entsteinte Datteln in Wasser eingeweicht
🥕 210 g gemahlene Nüsse
🥕 1 TL Zimt
🥕 35–50 g Haferflocken
🍫 Für die Schokolade:- Zartbitterschokolade (vegan, ohne raffinierten Zucker optional)- 1 TL Kokosöl (macht die Glasur geschmeidiger & glänzender)
🍫 Zubereitung
Gib alle Zutaten für die Masse in eine Küchenmaschine und mixe sie, bis eine gleichmäßige, formbare Masse entsteht.
Forme daraus kleine Eier oder Kugeln und stelle sie kurz kühl.
Schmelze die Schokolade vorsichtig im Wasserbad und rühre das Kokosöl ein – so wird sie besonders cremig und lässt sich schön überziehen.
Tauche die geformten Ostereier in die Schokolade und dekoriere sie nach Wunsch, zum Beispiel mit:- Kokosraspeln- essbaren Blüten- gehackten NüssenLass sie anschließend fest werden – und genieße.
🌸 Für welche Momente sie perfekt sind
Diese gesunden Ostereier sind ideal für:
das Osternest 🐣
gesunde Snacks zwischendurch
Kinder und Familie
bewusste Ernährung ohne Verzicht
Und ich kann dir sagen:Bei uns überleben sie selten bis Ostern 😄deshalb mein Tipp verstecke sie gut
💚 Ganzheitlich genießen statt nur naschen
Für mich bedeutet gesunde Ernährung nicht Verzicht – sondern bewusstes Genießen.Es geht darum, Lebensmittel zu wählen, die uns wirklich gut tun, uns Energie schenkenund uns gleichzeitig Freude machen.Und genau das verkörpern diese kleinen Ostereier für mich.
🌿 Möchtest du tiefer eintauchen?Wenn dich die pflanzliche, vollwertige Küche interessiertund du lernen möchtest, wie du dich im Alltag einfach, gesund und genussvoll ernährst,dann ist mein großer Onlinekurs ✨ „Pflanzlich vollwertig kochen“genau das Richtige für dich.
Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du:vollwertig vegan kochstdich nährstoffreich versorgstund gesunde Gewohnheiten langfristig in dein Leben integrierst👉 Alle Infos findest du hier
Diese gesunden Ostereier sind mehr als nur ein Rezept.Sie sind ein kleines Stück Achtsamkeit, ein Moment der Freudeund eine liebevolle Alternative zu klassischen Süßigkeiten.Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Ausprobieren 🌿und ein wundervolles, genussvolles Osterfest.Alles LiebeTheresa
Bärlauchpesto ohne Käse – einfach & haltbar machen (Vegan)
Wenn es im Frühling im Wald plötzlich nach Knoblauch duftet, beginnt für mich eine ganz besondere Zeit.
Ich sammle Bärlauch, seit ich ein kleines Mädchen bin und ich liebe ihn bis heute.Jedes Jahr freue ich mich darauf, wenn die ersten zarten, grünen Blätter endlich wieder aus dem Waldboden und von unserem Garten wachsen.
Für mich ist Bärlauch nicht nur eine Zutat.Er gehört einfach zum Frühling dazu.
Dieses Sammeln in der Natur, das bewusste Wahrnehmen der Jahreszeiten und das Verarbeiten frischer Wildkräuter, all das ist für mich etwas ganz Besonderes. Und genau aus dieser Liebe zur Natur ist auch dieses einfache Bärlauchpesto entstanden.
Es ist schnell gemacht, unglaublich aromatisch und bringt für mich jedes Jahr ein Stück Frühling auf den Teller. So das ich lange den Frühling im Glas bewaren kann.
🌿 Rezept: Mein liebstes Bärlauchpesto – frisch, aromatisch & vegan
Dieses Bärlauchpesto gehört jedes Jahr zu meinen absoluten Lieblingsrezepten im Frühling. Es ist bewusst einfach, natürlich und vollwertig gehalten und zeigt, wie unglaublich aromatisch pflanzliche Küche sein kann. Ganz ohne Käse entsteht ein Pesto, das wunderbar cremig, würzig und intensiv im Geschmack ist perfekt für Pasta, Brot oder als frischer Frühlings-Dip.
Zutaten (für ein kleines Glas)
80–100 g frischer Bärlauch
50 g Pinienkerne
3–4 EL Olivenöl
2 EL Hefeflocken (optional)
Saft von ½ Zitrone
½ TL Salz
etwas Pfeffer
optinal: 1 kleine Knoblauchzehe
Zubereitung
Den Bärlauch gründlich waschen und vorsichtig trocken tupfen.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten, bis sie leicht goldbraun sind und ihr nussiges Aroma entfalten.
Den Bärlauch grob schneiden und zusammen mit den Pinienkernen, Olivenöl, Hefeflocken, Zitronensaft, Salz und Pfeffer in einen Mixer geben und fein pürieren.
Je nach gewünschter Konsistenz kannst du noch etwas Olivenöl hinzufügen.
Das fertige Pesto anschließend in ein sauberes Glas füllen,am liebsten verwende ich dafür schöne Vorratsgläser, in denen es sich auch wunderbar aufbewahren lässt.
Tipp!
Wenn du das Pesto im Glas mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedeckst, hält es sich im Kühlschrank etwa 1–2 Wochen.
Für alle die ihn länger haltbar machen wollen :)
Bärlauchpesto haltbar machen – so bleibt es bis zu 1 Jahr frisch
Wenn du im Frühling viel Bärlauch sammelst, lohnt es sich, einen Teil davon haltbar zu machen. Neben der frischen Variante gibt es eine traditionelle Methode mit mehr Salz, durch die dein Bärlauchpesto deutlich länger haltbar wird – ganz ohne Zusatzstoffe.
Haltbare Variante mit höherem Salzanteil
Für diese Variante wird der Salzanteil bewusst erhöht.
Orientierung:ca. 10 % Salz bezogen auf die Bärlauchmenge
Beispiel:100 g Bärlauch → ca. 10 g Salz
Das Salz wirkt konservierend und hilft dabei, das Pesto auf natürliche Weise haltbar zu machen.
Zubereitung
Die Zubereitung bleibt gleich wie beim frischen Pesto.
Den Bärlauch waschen, trocknen und zusammen mit den restlichen Zutaten mixen.
Wichtig:Den Salzanteil entsprechend anpassen und gut unterrühren.
Das fertige Pesto in ein sauberes Glas füllen und die Oberfläche mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken.
Haltbarkeit & Aufbewahrung
im Kühlschrank: bis zu 1 Jahr haltbar
immer mit sauberem Löffel entnehmen
darauf achten, dass das Pesto stets mit Öl bedeckt ist
Persönlicher Tipp
Ich mache meist beides: eine frische Variante für den direkten Genussund eine haltbare Variante, damit ich den Bärlauchgeschmack das ganze Jahr über genießen kann. So hast du auch außerhalb der Saison immer ein Stück Frühling im Glas.
„Diese Methode eignet sich perfekt, wenn du größere Mengen Bärlauch verarbeitest oder ihn länger haltbar machen möchtest.“
Sammel-Tipp: Bärlauch sicher erkennen
Wenn du Bärlauch selbst sammelst, solltest du ihn immer zweifelsfrei erkennen können. Es gibt giftige Doppelgänger wie:
Maiglöckchen
Herbstzeitlose
Diese sehen Bärlauch teilweise sehr ähnlich.
Im Zweifel gilt immer: lieber stehen lassen als riskieren. Genauso wichtig ist ein achtsamer Umgang mit der Natur. Sammle nur kleine Mengen (Handstraußregel) und ernte niemals ganze Flächen, damit sich der Bestand gut regenerieren kann.
Noch mehr Bärlauchrezepte entdecken
Wenn du genauso gerne mit Bärlauch kochst wie ich, dann findest du in meinem neuen E-Book
👉🏼„Bärlauch Genuss“
noch viele weitere pflanzliche Bärlauchrezepte und wertvolles Wissen rund um dieses besondere Wildkraut.
Im Buch zeige ich dir unter anderem:
Bärlauch haltbar machen und konservieren
30 leckere pflanzliche Frühlingsrezepte mit Bärlauch
Tipps zum Sammeln und Verarbeiten
Wissenswertes über Wirkung und Verwendung
wie richtig sammeln, erkennen und wie du ihn bei dir zu Hause anbauen kannst
So kannst du die kurze Bärlauchsaison wirklich voll auskosten.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Ausprobieren.
Alles LiebeTheresa von Naturgenusswelt